Auch in allen Ergebniskategorien wurden die Vergeichswerte des Vorjahres übertroffen, Division Stahl mit schwachem dritten Quartal
Das konjunkturelle Umfeld allgemein, vor allem aber auch im Stahlbereich, war für die voestalpine AG im laufenden Geschäftsjahr eine Herausforderung. Dennoch wurden in den ersten drei Quartalen der Umsatz und alle Ergebniskategorien im Vergleich zu den Vorjahreszahlen übertroffen. Der Umsatz stieg im dritten Quartal auf 8.877 Millionen Euro, was ein Plus von 11,9% gegenüber dem Geschäftsjahr 2010/11 bedeutet. Das EBITDA wuchs um 1,0%, das EBIT um 2,8%. Der Jahresüberschuss steigerte sich um 2,8% auf 411 Millionen Euro.Dr. Wolfgang Eder, Vorsitzender des Vorstandes und CEO der voestalpine AG, sieht den Fokus der strategischen Ausrichtung auf modernste Technologien und qualitativ anspruchsvollste Produkte. "Wir werden in den nächsten Jahren mehr denn je in den Ausbau unserer Kapazitäten in Forschung und Entwicklung vorantreiben". Neue Kapazitäten sollen laut Eder "künftig kaum mehr in Europa entstehen, sondern in den Wachstumsregionen der Welt. Nicht zuletzt auch deswegen, weil sich Europa als Industriestandort immer stärker selbst in Frage stellt."
Die Division Stahl verzeichnete ein schwaches drittes Quartal. Die Preise kamen durch fallende Rohstoffpreise unter Druck, Unsicherheiten im Stahlumfeld bewirkten eine Kaufzurückhaltung und ließen die Stahlproduzenten die Lager abbauen. Die voestalpine AG reduzierte die produzierten Mengen auf 90% der Kapazität.
Im Ergebnis konnte der Rückgang in der Division Stahl durch die stabile Entwicklung der vier Verarbeitungsdivisionen Edelstahl, Bahnsysteme, Profilform und Automotive deutlich gedämpft werden. Die europäischen Stahlindustrie ist nach dem Tiefpunkt zum Jahreswechsel in den ersten Wochen des neuen Jahres aber wieder im Aufschwung begriffen.
Erfreulich zeigen sich die Mitarbeiterzahlen. Im laufenden Geschäftsjahr- mit Stichtag 31. Dezember 2011- wurde die Stammbelegschaft um 1.138 Mitarbeiter erhöht (41.216 MA), die Gesamtmitarbeiterzahl (inklusive Leihpersonal und Lehrlingen) um 1.505 Mitarbeiter auf insgesamt 46.468 Beschäftigte.
Insgesamt erwartet man sich bei der voestalpine AG für das gesamte Geschäftsjahr 2011/12 (endet Ende März) einen Umsatzanstieg, aber ein im Vergleich zum Vorjahr etwas schwächeres operatives Ergebnis.







Wie hoch ist die Gesamt-Mitarbeiterzahl. DANKE für die Beantwortung.