Frostschäden ebenso stark steigend- genaues Ausmaß kann erst nach Abtauen der Leitungen und Rohre ermittelt werden
Die Oberösterreichische Versicherung AG verzeichnete im Februar bislang 80 gemeldete Frostschäden, im Vergleich dazu waren es im gesamten Monat Februar 2011 lediglich dreißig Schäden. Das wahre Schadensausmaß wird sich aber erst nach dem Abtauen der vielerorts noch gefrorenen Wasserleitungen und Heizungsrohre zeigen.Auch Brände nehmen zu- als Folge von unsachgemäßen Auftauversuchen. Dr. Josef Stockinger, Vorstandssprecher der OÖ Versicherung AG, warnt davor gefrorene Leitungen und Heizungsanlagen in Eigenregie mit Lötlampen, Heizstrahlern oder Wärmedecken aufzutauen. "Vor allem der vergangene Jänner war ein brandintensiver Monat: Mit 71 Fällen hat es zuletzt so oft gebrannt, wie in den vergangenen zehn Jahren nicht mehr". Vorsicht ist auch beim Überheizen der Kamine und beim Bedienen mobiler Heizgeräte geboten, auch hier kann es zu Bränden kommen. Insgesamt geht die Brandverhütungsstelle von einer Schadenssumme von rund 2,4 Millionen Euro aus, die in direktem oder indirektem Zusammenhang mit solchen Auftauversuchen stehen.






