21.09.2016, 11:47 Uhr

Erinnerungen an Ernst Mosch

Als Gesangssolisten brachten Doris Berchthaler und David Pfeifenberger mit ihren sanften und professionellen Stimmen das Publikum zum Schmelzen. (Foto: Florian Ernst)
Unter diesem Motto veranstaltete der Salzburger Blasmusikverband einen Workshop der Extraklasse in Zederhaus. Vom 16. – 18.09.2016 wurde unter der fachkundigen Leitung von Toni Scholl die Egerländermusik bis aufs Feinste geprobt. Bereits hier erkannte man den feinen Unterschied zwischen normaler Blasmusik und Egerländer.

Lungauer Auswahlorchester

Das Auswahlorchester bestand aus Lungauer Musikanten die ihre Spielkunst auf das höchste Niveau dem Publikum im Saal des Adeo Alpin Hotels darbrachten.

Im Konzertprogramm durften die größten Hits, wie Fuchsgrabenpolka, Rauschende Birken oder Böhmischer Wind von Ernst Mosch natürlich nicht fehlen. Als Gesangssolisten brachten Doris Berchthaler und David Pfeifenberger mit ihren sanften und professionellen Stimmen das Publikum zum Schmelzen.

Workshop mit Toni Scholl

Am Workshop selbst konnte man auch als passiver Teilnehmer den spannenden, präzisen und emotionalen Ausführungen von Toni Scholl lauschen. Sogar ein Besucher aus Gültstein (Deutschland) war die 5 stündige Anreise nicht zu beschwerlich, um an der Veranstaltung teilzunehmen. Toni Scholl war von 1991 bis 1999 erster Tenorist bei „Ernst Mosch und seine Original Egerländer Musikanten“. Nicht nur als Musiker sondern auch als Orchestermanager war Scholl einer der engsten Mitarbeiter von Ernst Mosch. Sein musikalisches Erbe trug er nach seinem Tod als Mitbegründer und Leiter der „Egerländer Musikanten – Das Original“ bis 2003 weiter. Interessant war vor allem auch zu hören, als er den Workshop-Teilnehmern erzählte, wie das Leben, die Proben und die Auftritte mit Ernst Mosch waren. Toni Scholl bezeichnete es als eine seiner wichtigsten Momente in seiner musikalischen Laufzeit.
Text und Fotos: Florian Ernst
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