15.04.2016, 09:29 Uhr

Defekten Dingen eine zweite Chance geben im ersten Reparatur-Café im Lungau!

Peter Pagitsch (GF Abfallwirtschaftsverbund Lungau) und Leonhard Gruber (GF Lungauer Bildungsverbund) wollen Abfall vermeiden.
LUNGAU. Nicht alles, was defekt ist, muss sofort weggeworfen werden. Vieles davon kann nämlich repariert werden. Oft sind nur ein paar Handgriffe notwendig.

"Wir wollen sensibilieren"

Genau in diese Richtung will der Abfallwirtschaftsverband Lungau in Kooperation mit dem Lungauer Bildungsverbund die Lungauerinnen und Lungauer sensibilisieren. Aus diesem Grund veranstalten die beiden Institutionen am 21. Mai 2016 in St. Michael ein Reparatur-Café. Ein doppelt passender Schauort für das erste Reparatur-Café des Bezirks, denn erstens ist Bürgemeister Manfred Sampl der Obmann des Abfallwirtschaftsverbandes Lungau, und zweitens wird in St. Michael just an diesem Tag das Umweltzentrum offiziell eröffnet.

So funktioniert das Café!

"In den Reparatur-Cafés, die übrigens in Amsterdam ihren Ursprung haben, können Besucher gemeinsam mit ehrenamtlichen Helfern bzw. Experten mitgebrachte defekte Gegenstände begutachten und versuchen, diese wieder instand zu setzen", erklärt Peter Pagitsch, Geschäftsführer der Abfallwirtschaftsverbandes. Er führt aus: "Begutachtet werden Dinge, die die Besucher selber tragen können, zum Beispiel Haushaltsgeräte, kleinere Möbel, Kleidung etc. Ob die Reparatur gelingt, können wir freilich nicht versprechen. Jedenfalls ist das Ganze kostenlos. Benötigte Ersatzteile müssen natürlich bezahlt werden."

Weitere Cafés in Planung

Das Reparatur-Café in St. Michael soll nicht das einzige im Lungau bleiben. Im Herbst planen die Veranstalter und Organisatoren bereits ein weiteres in Tamsweg.
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