13.04.2016, 15:21 Uhr

Noch ist die Population der Braunkehlchen im Lungau nicht gesichert

LUNGAU. "Landwirte gesucht", verdeutlicht Barbara Hildebrandt, die verantwortlich für die Schutzgebietsbetreuung Lungau ist. Sie konkretisiert: "Das Vorzeigeprojekt im Lungau zum Schutz der Wiesenbrüter, welches im Jahre 2006 auf Initiative von Werner Kommik aus St. Michael gestartet wurde, sucht auch heuer wieder Landwirte um die Förderung des Braunkehlchens im Lungau voranzutreiben."

Vorbild für ganz Österreich

"Durch die in den vergangenen Jahren tolle Unterstützung zahlreicher landwirtschaftlicher Betriebe konnte die Braunkehlchenpopulation im Lungau erfolgreich wieder angehoben werden und sich dieses Projekt zum Schutz der Wiesenbrüter österreichweit als großes Vorbild etablieren", freut sich Hildebrandt. Durch die extensivere Bewirtschaftung und spätere Mahd der Vertragsflächen hätten die Landwirte nicht nur wesentlich zur Unterstützung der bunten Wiesenvögel beigetragen, sondern auch einen Beitrag zum Erhalt der Lungauer Blumenwiesen geleistet und durch die Anlage von Wiesenrandstreifen vielfältigen Insekten wie Schmetterlingen, Bienen und Hummeln einen Lebensraum gegeben.

"Population noch nicht gesichert"

Hildebrandt betont: "Da die Population der Braunkehlchen im Lungau aber noch nicht gesichert ist, braucht es weiterhin das Engagement der Lungauer Landwirte, um das Ziel einer stabilen Population erreichen und langfristig erhalten zu können."

Kontakt & Infos

Informationen zum Projektantrag unter der Tel. 0662/ 8042-5514 (Andreas Hofer, andreas.hofer@salburg.gv.at) oder unter Tel. 06474/ 7711-42 (Barbara Hildetbrandt, lungau@schutzgebietsbetreuung.at)
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