17.07.2016, 18:59 Uhr

„Wilde Nockberge“ an der Nockalmstraße

Eröffnung der Erlebnisausstellung zum 35-Jahr Jubiläum: "Wilde Nockberge" an der Nockalmstraße Im Bild die Ausstellung in der Pfandlhütte (Foto: Foto Franz Neumayr // Großglockner Hochalpenstraßen AG)
Kremsbrücke: Pfandlhütte | Neue Erlebnisausstellung zum 35-Jahr-Jubiläum - Am 15. Juli 2016 wurde in der Pfandlhütte (1.860 m ü. A.) die neue Dauerausstellung „Wilde Nockberge“ eröffnet. Auf 165 m² erfahren Besucher spannende Details zu den Wildtieren, die in den Nockbergen vorkommen. Interaktive Stationen („Nocktaeder“) mit Rätselfragen, Filmen, Steckbriefen der Tiere und Darstellung ihrer Lebensräume bieten interessante Einblicke, wie Wildtiere, Nutztiere und Menschen entlang der Nockalmstraße in „guter Nachbarschaft“ miteinander auskommen.

Ausflugsziel für die ganze Familie


Wir freuen uns sehr, mit diesem schönen, zusätzlichen Besucherangebot in den Jubiläumssommer gehen zu können“, sagt Dr. Johannes Hörl, Geschäftsführer des Betriebes Nockalmstraße. „Die Almwirtschaft spielt noch heute eine große Rolle im Biosphärenpark Nockberge: Menschen, Nutz- und Wildtiere teilen sich seit langer Zeit einen gemeinsamen Lebensraum. Diese außergewöhnliche Koexistenz, aber auch ihre Spannungsfelder sind Thema der neuen Erlebnisausstellung in der Pfandlhütte.“ Die moderne Ausstellung ist ein naturtouristisches Highlight an der Nockalmstraße und ein Ausflugsziel für die ganze Familie: Besucher entdecken auf unterhaltsame, informative und spielerische Weise die Tierwelt der Nockberge.

Einige der Ehrengäste wie LH-Stv.in Dr.in Gaby Schaunig, LR Dipl.-Ing. Christian Benger und LR Mag. Gernot Darmann haben die acht interaktiven Stationen sogleich ausprobiert.

In der Pfandlhütte geht’s „wild“ zu

Die Nockalmstraße zählt zu den beliebtesten und schönsten Panoramastraßen Österreichs. Seit 35 Jahren ist sie ein wahrer Erlebnisgarant für besondere Natur- und Tierbegegnungen. In enger Zusammenarbeit mit Wildbiologen und Jägern wurden die Inhalte erarbeitet: Die Wildtiere, die in der Ausstellung portraitiert werden, sind Birkhahn, Auerhahn, Steinadler, Schneehase, Gämse, Murmeltier, Rothirsch, Schneehuhn, Tannenhäher und der Wolf. „Letzterer ist zwar nicht in den Nockbergen beheimatet, jedoch durchstreift immer wieder ein einzelnes Exemplar die Gegend“, erklärt Ing. Dietmar Rossmann, Geschäftsführer Biosphärenpark Nockberge. „Die Ausstellung zeigt auch auf, wie eng Tiere und Lebensräume miteinander verknüpft sind. So etwa fördert die Almwirtschaft den Lebensraum der Murmeltiere und allein der Arbeit des Tannenhähers ist es zu verdanken, dass sich die Zirbe in den oberen Höhenstufen ansiedeln kann.

Die Ausstellung kann täglich von 10 bis 17 Uhr besichtigt werden.
Der Eintritt ist kostenlos!
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