26.07.2016, 17:30 Uhr

Die Generalsanierungsarbeiten rund um das Schloss Kuenburg wurden letzte Woche aufgenommen

Beim Spatenstich: M. Weilharter (Grüne), Vizebgm. B. Prodinger, Bgm. G. Gappmayer (beide ÖVP), A. Denz (SPÖ), R. Zehner (FPÖ).

In gut einem Jahr erstrahlt es neu.

TAMSWEG (pjw). Die umfangreiche Generalsanierung des Schlosses Kuenburg in Tamsweg hat begonnen. Die Bauaufsicht hat das Tamsweger Ingenieurbüro Lankmayer inne. Vertreter aller Fraktionen in der Gemeindevertretung sowie Repräsentanten am Umbau beteiligter Firmen nahmen am vergangenen Donnerstag den Spatenstich vor.

Ein kurzer Blick nach vorne

Nach Abschluss der Bauarbeiten – das wird voraussichtlich im Herbst 2017 sein – soll das sanierte und denkmalgeschützte Schloss Kuenburg, das künftig durch den Einbau eines Liftes vom Keller bis in das Dachgeschoß barrierefrei erschlossen sein wird, unter anderem wieder die Gemeindebibliothek, verschiedene Vereine wie Landjugend, Bürgermusik und Liedertafel sowie das Musikum beherbergen. Zudem soll ein Innovationsbüro im Schloss etabliert werden. Dieses stehe heimischen JungunternehmerInnen bzw. "Start ups" für eine gewisse Zeit zur Verfügung. Weiters wird ein Naturschutz-Büro des Landes eingerichtet werden, das auch das Thema "UNESCO Biosphärenpark Salzburger Lungau" bearbeiten soll.
Ziel der Marktgemeinde als Eigentümer sei es, das denkmalgeschützte Objekt zukünftig für eine multifunktionale Nutzung zu adaptieren. Nach der Fertigstellung soll das Gebäude über einen Veranstaltungssaal mit einer Kapazität von rund 100 Personen verfügen, der einerseits vom Gebäudeinneren und andererseits über einen neuen Zubau an der Nordseite zugänglich sein soll.

Kirchengasse wird Einbahn

Im Zuge der Generalsanierung sollen auch die Außenanlagen im Bereich der Kirchengasse modernisiert werden, sodass diese dem bereits erarbeiteten Verkehrskonzept und der geplanten Einbahnregelung entsprechen. So soll dem Schloss Kuenburg optisch mehr Raum gegeben werden, weshalb die Parkplätze auf der Westseite der Kirchengasse (Seite Raika & Co.) installiert werden. Durch die Einbahnregelung, die vorerst bis zur Kreuzung Kirchengasse/Dechantbühel gelten wird, soll der Fußgänger mehr Raum erhalten. Einige Fragen und Details sind allerdings noch offen und bedürfen weiterer Erörterung.

Bibliothek und Musikum

Der zweite Stock des Schlosses Kuenburg ist bereits 1998 saniert worden und wird daher von den nunmehr erfolgenden Arbeiten verschont bleiben. Die Lungauer Liedertafel sowie die Bürgermusik Tamsweg werden bis auf eine kurze Dauer von wenigen Wochen daher weiterhin ihre Probe im Schloss Kuenburg abhalten können. Vorübergehend ausgelagert werden musste die Bibliothek; sie ist zurzeit in der NMS Tamsweg. Das Musikum wurde interimistisch in der VS Tamsweg, sowie in Räumlichkeiten der Nachbargemeinden St. Andrä und Unternberg ausgelagert.
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