19.07.2016, 10:30 Uhr

Bacherpark-Aktivistin Herta Wessely: "Ich würde es genauso wieder machen"

Sie machte das Instrument Bürgerinitiative österreichweit salonfähig: die Margaretnerin Herta Wessely.

Drei Monate harrte die Bürgerinitiative in Zelten aus. Die geplante Parkgarage im Bacherpark wurde dadurch verhindert.

MARGARETEN. Zehn Jahre ist es nun her, dass die Bürgerinitiative gegen die Parkgarage im Bacherpark ihren größten Erfolg feierte. Nach einer dreimonatigen Besetzung des Areals erlaubte SP-Bürgermeister Michael Häupl eine Bürgerbefragung, die mit 67 Prozent gegen das Projekt ausging.

Eine der treibenden Kräfte damals war die Margaretnerin Herta Wessely, die sich im Laufe der Zeit zu "Grande Dame" der Bürgerinitiativen entwickelt hat. "Unsere Bewegung Aktion21 gibt es mittlerweile in ganz Österreich. Wir helfen, dass sich Bürgerinitiativen bilden können, und versorgen sie mit dem notwendigen Know-how", sagt die 75-Jährige.

An die dreimonatige Besetzung hat Wessely durchaus gemischte Erinnerungen. "Wir hatten ein Tipi-Zelt mit einem kleinen Ofen drinnen. Doch es hatte teilweise Minusgrade", so Wessely, die mit ihren rund 20 Verbündeten drei Monate am Areal ausharrte.

Wieder vereint

Anlässlich des 10. Jahrestages haben sich die Bacherpark-Aktivisten wieder getroffen. "Es war damals eine anstrengende Zeit, da ich viele Interviews geben musste. Aber ich würde alles genauso wieder machen", so Wessely. Mehr Infos dazu unter www.aktion21.at
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