09.05.2016, 08:34 Uhr

Politik entdeckt Nachbarschaftsnetzwerk "FragNebenan"

Bohrmaschine ausborgen oder Blumen gießen: "FragNebenan" will Nachbarn zusammenbringen. (Foto: H. Wimmer)

Bezirkschef Markus Rumelhart versorgt das Nachbarschaftsnetzwerk mit Infos aus dem Grätzel.

MARIAHILF. Das Online-Nachbarschaftsnetzwerk "FragNebenan" hat einen Neuzugang: Bezirkschef Markus Rumelhart wird die Plattform ab sofort mit Infos aus dem Grätzel und Veranstaltungstipps für Mariahilf versorgen.

Rund 800 Bezirksbewohner tummeln sich momentan auf "FragNebenan". Zweck der Plattform ist es, Nachbarschaftshilfe zu organisieren. Hier geht es um Fragen wie: Wer kennt einen guten Arzt in der Nähe? Hat jemand Kinderbekleidung abzugeben? Oder kann jemand im Urlaub meine Blumen gießen?

Keine Polit-Statements

Diesen Austausch will auch Rumelhart nutzen. „Die Anregungen der Bewohner sind für meine Arbeit wesentlich." Für politische Statements wolle er die Plattform nicht nutzen. "Dafür verwende ich andere Netzwerke." "FragNebenan" wurde 2014 von Stefan Theißbacher gegründet. Damit will er der Anonymität in der Großstadt entgegenwirken. 30.000 Wiener haben sich bisher angemeldet. Die Teilnahme ist gratis.

Weitere Infos finden Sie im Internet unter www.fragnebenan.com
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.