11.09.2016, 14:00 Uhr

Trinken wir zuviel Bier, Wein?

Die Vermutung liegt nicht so weit weg. Nämlich dort wo regionale Weinbaugebiete sind wird logisch mehr unter den vier Wände getrunken. Bier
wird mehr zuhause getrunken als auswärts - schon aufgrund des hohen Preises.
Als es noch im ländlichen Raum genug Schenkhäuser gab waren sie hauptsäch-
lich für das Nebeneinkommen da. Es gab Wein und wenig Auswahl an kalten Speisen. Die Gäste gehörten der Unterschicht an - soffen was das Zeug hielt, schnapsten bis den Morgen hinein oder unterhielten sich um Gott und die Welt. Auf den Strassen sah man nur selten Polizei. Zuviele schwere Unfälle verursachten Besoffene in dieser Zeit. In zwischen hat sich in vielen Jahren so einiges verändert. Die Schenkhäuser gibt es nicht mehr in dieser Anzahl - jetzt gibt es Heurige-Lokale. Auch die Gäste-Schicht ist eine andere als noch vor einige Jahrzehnte. Die Verkehrsüberwachung ist nicht vergleichbar mit der von damals kaum vorhandenen. Was uns blieb aus jener Zeit ist das Trinkangebot vom Gastgeber. In erster Linie wird ein Flascherl Wein geköpft oder die Flasche Bier hingestellt. Der Kaffee kommt dann später dran. Harte Getränke werden selten angeboten - kommt aber vor. Ein Glas Tee so gut wie nicht. Warum wohl? In England bekommt der Gast vor allen anderen Getränke ein Tee-Angebot. Wenn der Gastgeber auch weiß das sein Gast mit dem Fahrzeug zu ihm kam bleibt sein alkoholisches Angebot aufrecht. Ich finde es unsittlich den Gast zu nötigen denn er soll selbst entscheiden was er trinken will und wenn es ein Glas Wasser ist. Die Unbelehrbaren "Trankler" verursachen noch immer schreckliches Leid auf unseren Strassen. Doch aufgrund wachsamer Verkehrskontrollen schnappt die Polizei immer wieder einige von diesen Rowdy aus dem Verkehr. Mein Ein-
druck: JA, ohne Bier, Wein ist das kein Leben - noch viele von uns vertreten
diese Auffassung. Ich hoffe, dass mein Kommentar richtig verstanden wird denn
ein mäßiges konsumieren von Bier, Wein ist hier nicht gemeint.
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