12.08.2016, 16:26 Uhr

Wo die Hautevolee diniert...

... dann stellt sie hohe Ansprüche an die Küche, an den oft unnötigen Firlefanz am Tellerrand auch auf der Speise und das Personal. Die Elite der Gesellschaft
kommt oft aus einer Schicht die nicht gerade zu den Begüterten zählt. Doch sie haben das große Los gezogen - wie auch immer und genießen in vollen Zügen das Leben. Geldsorgen kennen sie nicht - so gesehen hat die Küche laufend Speise-Kreation für sie bereit. Neugierig wie wir sind besuchten schon einige von uns so ein feines Restaurant und die Erfahrung zeigt auf, dass kreationierte Speisen serviert auf Designteller das Geld nicht wert sind was sie kosten. Großes Teller, kleine Portion, der Tellerrand ist mit mit irgend was filigranes umrandet oder mit frischen gehackten Kräutern verziert. Die eine oder andere Beilage sieht am Teller appetitlich aus, kostet man schmeckt sie nach gar nichts. Es ist die neue Linie die in unseren "feinen" Restaurant voll zu geschlagen hat. Mir persönlich ist ein Schweinsschnitzel mit Salat, ein geschmackvoll gewürzter Schweinsbraten mit Beilage, ein Rindsaftgulasch zehn Mal lieber als dieser Murks am Teller. Die Restaurant-Besitzer-/Pächter reiben sich die Hände wenn die abgehobene Hautevolee auftaucht. Die österr. Küche mit ihrer beliebten
bodenständigen Kost gibt es Gott sei Dank noch denn in ländlichen Regionen und auch in Städte wird noch danach gekocht. Aber auch dort sickern bereits Restaurant für die Schickeria ein um die G'stopften wie eine Gans aus zu nehmen. Die Unterschicht verkehrt in diesem Lokal wahrscheinlich nicht - das
hat seinen Preis wenn die Oberschicht unter sich sein will.
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