18.07.2016, 08:51 Uhr

„Diskonter bietet Regionales“

Rund 3 Mio. Tonnen Rüben werden jährlich zu ca. 480.000 Tonnen Zucker verarbeitet. (Foto: Martina Degasperi-Wanek)

Martina Degasperi-Wanek wurde wider erwarten bei Merkur fündig

ANTAU. Martina Degasperi-Wanek, die sich im Rahmen der Bezirksblätter-Initiative „Wir essen burgenländisch“ ein halbes Jahr von regionalen Produkten ernähren möchte, ist bei ihrer Suche nach geeigneten Einkausmöglichkeiten wieder fündig geworden, und zwar, wie sie selbst sagt: „Völlig überraschend beim Merkur.“

Merkur bietet Regionales

„Da ich wenig Zeit für meine samstäglichen Einkaufstouren durch die umliegenden Gemeinden hatte, fuhr ich zum Merkur von dem ich eigentlich bis jetzt was regionale Produkte betrifft enttäuscht war. Und siehe da: Gemüse aus dem Burgenland – woher genau steht leider nicht dabei – sowie Hühnerfleisch, Nudeln und Eier aus dem Burgenland“, zeigt sich . Martina Degasperi-Wanek fürs erste zufrieden.

Süßes aus der Heimat

Und auch für ein weiteres Problem dürfte eine Lösung gefunden sein: „Zucker braucht man bei vielen Speisen und ich habe mich oft gefragt wie soll ich burgenländisch kochen wenn ich keinen Zucker finde? Das Zuckerrüben bei uns angebaut werden, dass wusste ich. Nur was passiert danach? Zum Glück gibt es bei uns sehr viele Felder auf denen die Zuckerrübe steht. Dank des Hinweisschildes konnte ich in Erfahrung bringen, dass die Verarbeitung der Zuckerrübe in den zwei Zuckerfabriken der Agrana in Leopoldsdorf und Tulln stattfindet. Auch wenn auf den Verpackungen nicht burgenländischer Zucker draufsteht können wir davon ausgehen, dass burgenländischer Zucker drinnen ist“, ist sich Martina Degasperi-Wanek sicher.


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