05.08.2016, 11:40 Uhr

Rasche Hilfe durch "First Responder" kann Leben retten

42 Frauen und Männer im Bezirk sind als First Responder des Roten Kreuzes unterwegs. (Foto: RK-Doku Team)

Bei einem medizinischen Notfall, sind die First Responder des Roten Kreuzes als Erste zur Stelle.

BEZIRK. Bei lebensbedrohlichen Verletzungen oder Erkrankungen ist rasche und kompetente Erste Hilfe in vielen Fällen wichtig. Um die Zeitspanne bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes bestmöglich zu überbrücken, bietet das Rote Kreuz das sogenannte „First Responder“-System an.

Ersthelfer vor Ort

First Responder sind Ersthelfer vor Ort. Sie werden von der Landessicherheitszentrale gleichzeitig mit dem Notarztwagen oder -hubschrauber via SMS alarmiert und treffen in der Regel innerhalb weniger Minuten am Notfallort ein.

42 First Responder im Bezirk

Im Bezirk stellen sich 42 Frauen und Männer als First Responder dieser verantwortungsvollen Aufgabe. Einer davon ist der 34-jährige Bauingenieur Hannes Schneeberger aus Marz, der seit 2004 beim Roten Kreuz und seit 2009 als First Responder freiwillig tätig ist.

Rasch am Einsatzort

„Nach der Alarmierung durch Landessicherheitszentrale Burgenland eilen wir zum Einsatzort und entsprechend unserer Möglichkeiten beginnen wir vor Ort mit den entsprechenden Maßnahmen der Sanitätshilfe, überbrücken dadurch die Zeit bis zum Eintreffen des Notarztes“, beschreibt Schneeberger seine Aufgabe und betont: „Insbesonders bei schweren Fällen mit Atem-Kreislauf-Stillstand kann dieser Einsatz entscheidend für das Überleben der Patienten sein.“

Oftmals herausfordernd

„Naturgemäß bleiben jene Einsätze in Erinnerung die besonders herausfordernd waren, oder sogar Menschen aus dem eigenen Freundes- oder sogar Familienkreis betrafen. Ich freue mich immer wieder die Menschen zu treffen denen wir helfen konnten, aber auch wenn die Menschen auf uns zukommen und uns sagen das sie unsere Tätigkeit schätzen“, so Schneeberger, der beim Roten Kreuz mehr als nur eine sinnvolle Freizeitgestaltung gefunden hat.

289 Einsätze im Vorjahr

„Die verkürzte Eintreffzeit eines ausgebildeten Ersthelfers ist ein wichtiger Bestandteil in der Rettungskette. Ich bin sehr stolz auf unser First Responder System, welches im Burgenland ausschließlich vom Roten Kreuz betrieben wird“, so der Bezirkstellenleiter des Roten Kreuzes Mattersburg, Michael Leitgeb, der im Jahr 2015 auf 289 Einsätze im Bezirk hinweist.
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