22.05.2016, 08:00 Uhr

"Regioanale Ernährung ist schwieriger als gedacht"

Martina Degasperi-Wanek setzt auf Regionaliät und ist stolz auf ihr neu angelegtes Tomatenfeld.

„Wir essen burgenländisch“: Familie Degasperi-Wanek aus Antau zieht Zwischenbilanz nach einem Monat.

ANTAU. Seit einem Monat ernährt sich die Familie Degasperi-Wanek im Rahmen des BEZIRKSBLÄTTER-Experiments „Wir essen burgenländisch“ rein burgenländisch. Obwohl die Umstellung grundsätzlich keine Probleme darstellt, gestaltet sich die Organisation von manchen Produkten doch einigermaßen schwierig. Besonders bei Milchprodukten ist Martina Degasperi-Wanek noch auf der Suche nach regionalen Erzeugern.

„Nur regional ist schwierig“

„Derzeit schaffen wir es, uns zu rund 50 Prozent von heimischen Produkten zu ernähren. Das liegt allerdings hauptsächlich daran, dass es zeitlich sehr schwierig und aufwendig ist zu den unterschiedlichen Produzenten und Läden, die größtenteils nicht im Ort sind, zu fahren“, resümiert Degasperi-Wanek, die eingesteht, dass eine ausschließlich regionale Ernährung schwieriger als gedacht ist.

Probleme in Supermärkten

„Auch regionale Produkte in Supermärkten zu finden, gestaltet sich oftmals nicht ganz so einfach, da die Kennzeichnung speziell bei Obst und Gemüse teils sehr schlecht ist“, weiß Mutter Martina, die erzählt, dass ihre Kinder nach anfänglicher Skepsis mittlerweile voll und ganz hinter dem Projekt stehen und ihnen die Ernährungsumstellung keinerlei Probleme bereitet, sondern die frisch zubereitet Leckereien sehr gut schmecken.

Viel positiver Zuspruch

„Für mich ist allerdings auch toll wie sich dieses Projekt entwickelt und wir bekommen viel positiven Zuspruch von Familie, Freunden und Bekannten. Immer wieder werde ich angesprochen und gefragt um was es da eigentlich geht? Am meisten freut es mich, viele Tipps zu bekommen“, so Degasperi-Wanek, die sich weiterhin auf die Suche nach regionalen Produzenten begibt, um nützliche Hinweise für unsere Leser zu geben.

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