06.08.2016, 13:27 Uhr

Seespiele Mörbisch 2016

"Victoria und ihr Husar" eine Operette Revue von Paul Abraham begeistert wie
immer die Besucher. Eine tolle Inszenierung für Operette-Freunde. Dieser Tage
las ich in einer Tageszeitung das man einen Besucher-Rückgang bis jetzt fest gestellt hat. Auch wird debattiert ob die Höhe der Subvention ausreichen wird
oder im Fall noch ein weiterer Zuschuß vom Land Bgld. erforderlich ist. So eine
Aufführung hat ihren stolzen Preis für den Veranstalter, für den Subventionär und für den Besucher. In einer Zeit wie dieser haben viele nicht mehr das Geld für so ein Vergnügen. Gut situierte Leute zählen nach wie vor zum Stamm doch
es werden immer weniger von ihnen den unsere Mittelschicht ist bereits dezi-
miert und wird so leicht nicht wieder auf gestockt. Der Besuch der Seespiele
geht ins Geld - das drückt sich auf den Besucher-Rückgang aus. Auch diese
heran gekarrten Besucher aus allen Dörfern, Ortschaften kommen nicht mehr
denn viele von ihnen sind schon sehr alt geworden oder sie Leben nicht mehr.
Jüngere Generationen finden die Operetten Aufführung in Mörbisch kitschig
vor allem fehlt ihnen die musikalische Vorbildung - woher auch? Ihr Musikge-
schmack trennt Welten auseinander. Frau Schellenberger wäre gut beraten wenn sie von der Operettte Inszenierung lässt und nur ein Potpourrie bekan-
nter Operette,- Musicals Lieder, weltbekannte Wiener Lieder auf die Seebühne bringt. Schon allein die Kostüme, Masken sind nicht zeitgerecht - ja lächerlich.
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