27.07.2016, 09:21 Uhr

Ein eigenes Pool...

... das wäre was. Wer von uns würde darauf verzichten wenn er den Platz und das Geld hätte. In den letzten Jahre leisten sich immer mehr Liegenschafts-
besitzer den vermeintlich kleinen Luxus. Menschen mit handwerklichen Geschick scheuen nicht die verbundene Arbeit - ersparen sich einen Patzen Geld. Betuchte Leute begnügen sich nicht nur mit dem Pool sondern ein Sommerhäuschen gehört auch dazu. Wer zu den glücklichen gehört hinter lässt seinen wenig betuchten Erbfolge möglicher weise eine Belastung denn auch die fix und Erhaltungskosten gehen ins Geld. Für mich sind die "Neureichen" Poolbesitzer Wasserverschwender. Auch die Wasser-Ressource wird knapp werden - auch bei uns bereits eingetreten. Weiters wird das Pool nur von Familien-Mitglieder benützt und selten werden nahe stehende Personen zum Planschen eingeladen. Da beginnt das luxuriöse Leben. Sie befüllen das Pool mit Trinkwasser, mit Chlor wird das Wasser gereinigt so gut es geht und nach der Badesaison wird das verschmutzte Wasser in das Kanalnetz abgeleitet. Für die Reinigung sorgt sich die öffentliche Hand ohne eine weitere Kostenbel-
lastung für den Poolbesitzer. Eine Erhöhung der Kanalbenützungsgebühr wäre das mindeste was man einheben müßte. So ein Vorschlag war einmal bereits im Gespräch doch er scheitert an politischer Uneinigkeit. Einfacher ist es man fährt mit der Gebühr-Erhöhung über alle drüber und erspart sich politischen Zank.
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