09.04.2016, 00:21 Uhr

6 Tipps gegen Wetterfühligkeit

TIPPS GEGEN WETTERFÜHLIGKEIT!


Wetterumschwung – Oje!


Wenn das Wetter Kapriolen schlägt, dann spüren das manche Menschen auf unangenehme Weise mehr, andere weniger. Wieso sind eigentlich manche Menschen stark wetterfühlig und andere ganz und gar nicht?

Vielleicht hast du schon einmal davon gehört, dass es bei Menschen zum Beispiel einen Leber Typ gibt.


Was genau bedeutet das denn?


Die traditionelle chinesische Medizin unterscheidet zwischen fünf verschiedenen konstitutionellen Typen - je nachdem, welche Organgruppe eine potentielle Schwachstelle darstellt. Der Frühling nun wird dem Holzelement mit dem Organbezug LEBER zugeordnet. Auch der Wind gehört zum Holz, so wie auch der Zorn, der saure Geschmack, die Kindheit und vieles mehr.

Kurz erklärt: Bist du nun also ein LEBERTYP, leidest du eventuell im Frühling bei windigem, kalten Wetter. HERZTYPEN wiederum haben keine so rechte Freud mit der Hitze im Sommer und MILZTYPEN, wenn es draußen feucht ist.

Lebertypen vertragen starke Wetterschwankungen eher schlecht. Sie klagen über Kopfschmerzen, Nackenverspannungen, Gelenksschmerzen und schlechte Laune, besonders, wenn der Wetterfrosch starke Veränderungen ankündigt. Manche spüren es stärker, wenn es kühl wird, andere wiederum, wenn es kurzfristig heiß wird. Eines ist ihnen allen gemeinsam: Sie sind wetterfühlig.

Was hilft dem LEBERTYP nun?


Tipp 1: AUSREICHEND TRINKEN!

Trinken ist ein wichtiger Faktor gegen Wetterfühligkeit. Viele Menschen vergessen tagsüber darauf. Das abendliche Nachholen in großen Mengen ist dabei allerdings nicht sehr hilfreich. Stell dir einen Krug hin, und aktiviere in kritischen Zeiten einen Timer am Handy. Das ist immer noch besser, als ein Brummschädel!

TIPP 2: BEWEGUNG IM AUSSEN!

Raus in die Natur! Saug den Frühling ein und beweg dich. Ob Laufen, wandern oder Walken – Spaß und Freude sollte dabei sein. So nebenbei atmest du bei Bewegung dann auch gleich tiefer und versorgst deine Zellen mit ausreichend Sauerstoff.

TIPP 3: BEWEGUNG IM INNEN!

Bring deinen Stoffwechsel in Schwung mit Frühlingskräutern, wie Brennessel, Löwenzahn, Bärlauch.
Bei gleichzeitigen Kopfschmerzen und Verspannung hilf es, wenn du eine Zeit lang täglich Pfefferminztee trinkst.

Tipp 4: DIE KRAFT DER MELISSE!

Die Melisse ist ausgesprochen vielseitig und hilft bei vielen Wehwehchen. Gerade bei den typischen Symptomen der Wetterfühligkeit, so zum Beispiel bei Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder Nervosität, hilft sie, z.B. als Tee zubereitet.

Tipp 5: KLIMAANLAGE UND ZUGLUFT VERMEIDEN!

...denn das ist für den Organismus natürlich auch Wind, dem du, wenn du wetterfühlig bist, aus dem Weg gehen solltest. Der Wind, einer der krankmachenden Faktoren in der TCM, dringt übrigens besonders gern über bestimmte Punkte im Nacken in den Körper ein und ist in Verbindung mit Kälte oft der Auslöser für den sogenannten Hexenschuß. Also, wenn draußen ein Lüfterl weht, du im Büro die Klimaanlage nicht ausschalten kannst – binde dir ein Tuch oder einen Schal um. Das hilft meist sehr gut.

TIPP 6: AUSREICHEND SCHLAF UND PAUSEN ZWISCHENDURCH!

"Schau auf dich", ist hier die Devise. Achte auf deine Körpersignale und leg mal öfter eine Pause ein. Kurze Entspannungseinheiten bringen mehr, als du glaubst. Probier es aus. Es tut unheimlich gut.
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