04.04.2016, 10:04 Uhr

„Beizte Forelle und saure Supp“: Förderverein der Internationalen Barocktage Stift Melk bei Starköchin Lisl Wagner-Bacher

KS Michael Schade (Künstlerischer Leiter der Barocktage Stift Melk) verkostet mit KR Lisl Wagner-Bacher und Spitzenkoch Thomas Dorfer die barocken Köstlichkeiten (Foto: Daniela Matejschek)

Die Epoche des Barock zeichnet sich nicht nur durch musikalische Leckerbissen sondern auch durch kulinarische Besonderheiten aus. Mitglieder des Fördervereins der Internationalen Barocktage Stift Melk trafen sich unlängst im Landhaus Bacher in Mautern zum gemeinsamen Kochen und Genießen.

Starköchin und Vizepräsidentin des Fördervereins Lisl Wagner-Bacher hatte ein ganz besonderes Menü kreiert. Gemeinsam mit Thomas Dorfer, vom Falstaff mit vier Gabeln und 99 Punkten zum besten Koch Niederösterreichs gekürt, ließ sie die Teilnehmer – darunter den Künstlerischen Leiter KS Michael Schade und seine Gattin – einen Blick in ihre Kochtöpfe werfen. Professor Gerhard Stabentheiner, Präsident des Fördervereins sowie zahlreiche Mitglieder nutzten die Gelegenheit, die barocken Lebenswelten auch kulinarisch zu genießen.

Der Förderverein der Internationalen Barocktage Stift Melk hat es sich zum Ziel gesetzt, das jährlich zu Pfingsten stattfindende Festival zu unterstützen, den Kontakt mit dem Künstlerischen Leiter zu pflegen und die internationale Bekanntheit zu steigern. „Wir wollen die Internationalen Barocktage Stift Melk ihrer künstlerischen Bedeutung entsprechend nachhaltig positionieren und ihre Vielfalt unterstützen“, betonte Stabentheiner bei seinem Rückblick auf die zahlreichen gemeinsamen Aktivitäten der vergangenen Monate. „Ich freue mich sehr über diesen Kreis an Freunden“, ergänzte Schade, „denn sie verankern die Internationalen Barocktage Stift Melk in der Region. Und so sind wir eigentlich mehr ein Kreis spezieller Freunde als nur ein Kreis der Förderer“

Le Monde Fantastique - Illusion und Wirklichkeit

Unter diesem Motto stehen die Internationale Barocktage Stift Melk 2016. Was wir mit unseren Sinnen wahrnehmen, halten wir für wirklich. Aber ist es das auch immer? Diese Frage inspirierte den künstlerischen Leiter Kammersänger Michael Schade zum Programm der diesjährigen Veranstaltung. Zu Pfingsten wird Melk zum Zentrum der Barockmusik, internationale Stars geben sich ein Stelldichein und vielversprechende Geheimtipps sind zu entdecken - darunter der Geiger Daniel Hope, das Kammermusikensemble NeoBarock, das L’Orfeo Barockorchester unter Michi Gaigg, die französische Sopranistin Patricia Petibon und der spanische Dirigent und Shooting-Star Pablo Heras-Casado am Pult des Residenzorchesters Concentus Musicus. Erstmals warten die Internationalen Barocktage heuer mit einem Kinderprogramm auf, das sich an die Altersgruppe von 0 – 6 Jahren richtet. Und mit „OffRoad Barock“ schlägt der international gefragte Trompeter Michael Gansch – ein gebürtiger Melker - mit dem Janoska Ensemble die Brücke zwischen Barock und Gegenwart.

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