14.03.2016, 06:11 Uhr

(SKANDAL!!!!!): "Lasst uns lügen!" - Welchen Berufen Klein Pöchlarn grundsätzlich Misstrauen schenkt

Das Theaterstück "Lasst uns lügen" lässt rätseln, wem man grundsätzlich misstrauen sollte: Hoch im Negativ-Kurs stehen Auto- und Versicherungsverkäufer, Politiker und Journalisten, die reißerisch schreiben. O tempora, o mores.

KLEIN PÖCHLARN (MiW). Dieses Jahr widmet sich das Theaterbrett Klein Pöchlarn unter Regisseur August Brückler der Geschichte einer gelangweilten, reichen Hausherrin., die sich die Freizeit damit vertreibt zu lügen, dass sich die Balken biegen. Jedoch haben Lügen kurze Beine und das vorprogrammierte Chaos entsteht.
Den Gästen wird die Frage aufgeworfen, welchen Berufsgruppen sie grundsätzlich skeptisch gegenüberstehen: "Ich vertraue jedem", gibt zwar Bernhard Thain Bescheid, steht aber ziemlich alleine mit diesem Vertrauen da. Bloß Anton Jansky stellt noch fest, dass "es vermutlich nur Berufe gibt, bei denen Wahrheiten verheimlicht werden, aber es wird nicht bewusst gelogen."
Kerstin Thain und Anton Weinstabl stehen diesbezüglich den "Autoverkäufern und Versicherungsmaklern" äußerst skeptisch gegenüber. Letzteren misstraut auch Katharina Cziczatka, da "Versicherungsvertreter mit der Angst der Leute Schindluder treiben."
Aus selbem Grund kommen Finanzdienstleister bei Verena Moser schlecht davon, während Gerlinde Weinstabl weder der Pharmaindustrie noch der Erdöl- und Waffenlobby Glauben schenkt.

Der Vorsitzende des Melker Pensionistenverbandes Herbert Hoffmann stellt fest, dass sich das Lügen langfristig nicht auszahlt: "Ich war immer ehrlich, denn was ist, das ist und so ist es eben!"
In dem Lügen sieht Hoffmann keinen Profiteur, denn "bei Ehrlichkeit kann man sich auf das Wort des anderen verlassen und wahre Worte werden von anderen anerkannt."

In diesem Sinne werden in Klein Pöchlarn aber noch zwei sehr spezielle Berufsgruppen aufgezählt, die wir Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, anstandshalber nicht vorenthalten wollen. Josef Eder reiht "die Politiker" unter jenen, denen man kaum ein Wort glauben sollte und Silvia Hoffmann stellt fest, dass dem Journalismus nicht zu trauen ist, denn "der verdreht gerne ein bisschen und schreibt oftmals unnötig reißerisch."

Man könnte nun schreiben: "Skandal!"
Aber eigentlich stimmt's ja, denn: "Was ist, das ist und so ist es eben ..."

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Weitere Spieltermine für "Lasst uns lügen ...":
Freitag, 11.03.2016/19.30 Uhr
Samstag, 12.03.2016/19.30 Uhr
Sonntag, 13.03.2016/17.00 Uhr
Freitag, 18.03.2016/19.30 Uhr
Samstag, 19.30.2016/19.30 Uhr

Kartenvorverkauf unter 0680 / 507 986 5:
Mo-Fr (15.00-19.00 Uhr) und Sa 10.00-12.00 Uhr

Mo-Fr (09.00-12.00 Uhr) unter 0680 / 223 12 26

Eintritt: Erwachsene: 10,- EUR, Kinder: 4,- EUR
www.theaterbrett.net
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