08.03.2016, 08:33 Uhr

Bezirk Melk: Die "Chefs" unserer Vereine

Am 24. April wissen wir, wer anstelle von Heinz Fischer unser neuer "Präsi" sein wird. (Foto: Archiv)

Die Republik sucht ihr Oberhaupt erst – der Bezirk Melk hat seine Präsidenten längst gefunden.

BEZIRK. Bei der Wahl zum Bundespräsidenten werden vermutlich sechs Kandidaten antreten – so viele wie noch nie. Überhaupt ist Österreich das Land der Präsidenten. Kleintierzüchter, Hobbykicker bis hin zu Blasmusikanten – alle legen die Führung in die erfahrenen Hände ihrer Präsidenten. Die Bezirksblätter haben die „Präsis" im Bezirk Melk gefragt, was gute Anführer ausmacht.

Repräsentant des Vereins

"Grundsätzlich bin ich dazu da, um unser engagiertes Vorstandsteam rund um unseren Obmann Andreas Gric in allen Belangen bei der Führung des Vereins zu unterstützen", erklärt Harald Froschauer vom ASK Loosdorf, was eine seiner Hauptaufgaben als Präsident ist.

Großes Spektrum

Das genaue Spektrum des "Präsidentseins" ist aber damit noch nicht abgeschlossen. Wichtig für ihn und den Verein ist es auch, dann präsent zu sein wenn es verlangt wird, engagiert mitzuhelfen bei Veranstaltungen, und ebenso das Heranziehen neuer Sponsoren fällt in seinen Aufgabenbereich.
"Das Schönste daran ist, wenn ich sehe, wie aktiv und lebendig unser Verein ist, wie sehr sich unzählige ehrenamtliche Helfer für unseren Verein engagieren, oder wie viele Kinder sich für unseren Sport begeistern", sagt Froschauer voller Enthusiasmus.

Organisationstalent

Die Freude merkt man auch bei der Obfrau der Melker Wirtschaft "Zunftzeichen". "Ich mag es einfach unter Leuten zu sein und liebe es, mich für die Melker Altstadt einzusetzen", sagt "Präsidentin" Birgit Zöchling. Neben einer guten Organisation und Öffentlichkeitsarbeit, braucht es auch noch das Geschick als "Streitschlichter" zu agieren. "Bei manchen Themen gehen die Meinungen auseinander. Hier muss man alle Blickwinkel zu einem verschmelzen. Das ist schon eine Herausforderung", so Zöchling.

Doch was muss jetzt ein guter Bundespräsident alles mitbringen? "Im Idealfall wird das Präsidentenamt von einer Person bekleidet, die von allen Seiten geachtet wird – sowohl national als auch international. Von einer Person, die Profil und Charakter besitzt, sodass man gerne zu ihr aufschaut", bringt es Froschauer auf den Punkt. "Der Bundespräsident muss auf jeden Fall als Bindeglied zwischen den verschiedenen Parteien agieren und Österreich gut nach außen repräsentieren. Und er darf auch weiblich sein", schmunzelt Birgit Zöchling von der Melker Wirtschaft "Zunftzeichen".
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