15.04.2016, 14:06 Uhr

Familienvater kämpft für Frieden

Armin Pichler erhielt eine Auszeichnung von Adrian Bradshaw überreicht. (Foto: privat)
MANK. Ein Leben in Freiheit und Frieden wünschen sich wohl viele Menschen. Der seit 2007 in Mank beheimatete Armin Pichler kann auf sehr viel Erfahrung im Dienste des Friedens zurückblicken. Als Milizoffizier ist er seit vielen Jahren als Stabsoffizier und Militärbeobachter dem Verteidigungsministerium direkt zugeteilt und unterstellt. Bereits 1993 erhielt der Unternehmer einer Buttonfabrik seine erste Auszeichnung im Rahmen seiner ersten UN-Mission in Syrien.

Familienrat wurde überzeugt

Seit Juli des vergangenen Jahres versieht Armin Pichler seinen Dienst im Supreme Headquarters Allied Powers Europe (SHAPE) in Belgien. "Aufgrund meiner Familienplanung und der vielen Arbeit beim Aus- und Umbau unserer Firma musste ich immer wieder Anfragen zurueckstellen - und dafuer hatte man auch Verständnis. Da sich im vergangenen Winter die einmalige Möglichkeit für mich ergab im höchsten (strategischen) NATO Hauptquartier als Stabsoffizier zu arbeiten hat sich der Familienrat überzeugen lassen", so Pichler über seine Beweggründe.

Gute Vernetzung mit Familie

Der Auslandseinsatz ist auch eine schwierige Zeit für seine Familie, da seine Frau sowie seine beiden Kinder Pius (5 Jahre) und Stefanie (3) nun getrennt von ihrem Mann und Papa leben müssen. "Natürlich ist es sehr schwer getrennt von der Familie zu leben. Daher versuche ich einerseits so oft als möglich nach Hause zu fliegen oder im Rahmen einer Dienstreise zumindest einen Zwischenstopp in Österreich zu machen. Andererseits freuen sich meine Frau und die Kinder hier ein paar gemeinsame Tage in Belgien, Frankreich oder Deutschland zu verbringen. Dank der neuen Medien mit Skype und Co sind wir jedoch gut vernetzt, und es ist wesentlich einfacher als zu meinen Anfangszeiten", so Armin Pichler bei seinem Kurzaufenthalt am Wochenende in Mank.

Für ein Leben in Frieden

Vor wenigen Tagen durfte sich Pichler auch über eine hohe Auszeichnung freuen, denn ihm wurde die Einsatzmedaille der Europäischen Union für Planung und Unterstützung im Rahmen der gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik verliehen.
"Frieden und ein Leben in Freiheit und Selbstbestimmung sind das höchste Gut! Und deshalb ist es mein Bestreben, im Sinne der Vereinten Nationen, gemäß der UN-Charta möglichst alle Konflikte zu beenden, und mit geeigneten Lösungen allen Menschen ein Leben in Frieden zu gewährleisten", anwortet Pichler auf die Frage nach dem Grund seines Handelns. Sein für ein Jahr geplanter Einsatz wird jetzt voraussichtlich aber noch bis in den Spätherbst andauern.
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