20.07.2016, 04:00 Uhr

Kirnberg: Leo und die Europa-Elite

Beim Kirnberger Leo Fellner "klebt" die Kamera schon wortwörtlich am Auge. (Foto: Leo Fellner)

Kirnberger reichte seinen 'Weisenrat' bei der 'Federation of European Photographers' ein und konnte überzeugen.

KIRNBERG. Den Augenblick perfekt festhalten, eine Geschichte mit Bildern erzählen und die Dinge aus einem anderen Blickwinkel betrachten, das gelingt dem Kirnberger Fotografen Leo Fellner immer wieder. "Man muss sich für jede Aufnahme viel Zeit nehmen, nur so kommt dann etwas Gutes raus", erklärt Fellner. Das bestätigte nun auch die internationale Jury der Federation of European Photographers (FEP) und brachte den Fotografen in einen elitären Kreis.

Europäische Auszeichnung
Sein "Weisenrat", den er bei der FEP einreichte, kam bei der Jury so gut an, dass sie ihm die Auszeichnung "Qualified European Photographer" (QEP) in der Kategorie "Portrait" überreichte und unter die besten 420 Fotografen Europas einstufte.

Der bescheidene Fotograf
"Es ist natürlich eine tolle Bestätigung meiner Arbeit, aber ich möchte es nicht zu sehr an die große Glocke hängen", sagt der gelernte Krankenpfleger ganz bescheiden.
Diese kleine Erfolgsgeschichte nahm übrigens zur Jahrtausendwende ihren Lauf. Damals, noch mit einer Digi-Cam ausgestattet, machte er schon Jagd auf die perfekte Aufnahme. Jahre vergingen bis ein ganz entscheidender Moment seinen Weg prägte.

Von "Prag nach Salzburg"
"2008 drückte ich in der Prager Fotoschule die Bank. Drei Jahre später meldete ich mich zum Masterlehrgang in Salzburg an und wurde – es bewarben sich über 100 Fotografen – als einer von zwölf Fotografen angenommen", erinnert er sich zurück. Mittlerweile findet man seine Bilder, egal ob Portrait-, Landschafts- oder Architekturaufnahmen, in einigen Zeitschriften wieder, aktuell in "Die Niederösterreicherin" und "Der Photograph".
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