25.07.2016, 17:35 Uhr

Mit dem Esel zum Führerschein

Anita Brunner herzt ihren Willibald, einen von zehn Eseln auf der Koppel.

In Emmersdorf an der Donau sind nun seit zehn Jahren die Esel los

EMMERSDORF/DONAU. Wer hat die Eselsbrücke erfunden? Sie wissen das nicht? Ganz einfach: Es war Petrus Tateretus. Diese und noch viele weitere (lustige) Fragen und Aufgaben gilt es auf dem Weg zum Esel-Führerschein zu lösen.
Bereits seit 2006 betreibt Anita Brunner das Eselabenteuer in Rantenberg bei Emmersdorf. Die Bankangestellte hat sich damit einen lang ersehnten Traum erfüllt. Seit dem Kindergarten hegt sie eine große Liebe für die störrischen Vierbeiner. Wobei störrisch sind sie ja eigentlich gar nicht, oder? "Im Vergleich zu Pferden sind Esel überhaupt nicht störrisch - zumindest nicht störrischer. Sie geben dem Menschen nur lediglich mehr Zeit, zu überlegen, was er falsch gemacht hat", so Brunner mit einem Augenzwinkern. Die Idee mit dem Eselsführerschein begeistert mittlerweile eine Vielzahl von Kindern und Erwachsenen. Finaler Höhepunkt jeder Prüfung ist das Meistern eines Hindernis-parcours. Dabei muss der Esel - an der Hand geführt - verschiedene Schwierigkeiten bewältigen. Und wenn er plötzlich stehen bleibt, weiß man, dass man selber etwas falsch gemacht hat.
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