13.06.2016, 15:53 Uhr

"Steig Ein!" Melk: "Teuflisch knifflige Fragen"

Mindestpunkteanzahl zwar nicht erreicht aber trotzdem glücklich: Helmut Pölzl, Carmen Fichtinger und August Teufl

Serie Teil 7: Wir haben Testpersonen mit über 20 Jahren Erfahrung antreten lassen. Plus: die häufigsten Fehler des Punkteführerscheins.

BEZIRK. Im Sommer beginnt erneut die große Zeit der Führerscheinkurse im Bezirk. Hunderte junge Menschen werden sich wieder durch die theoretische sowie die praktische Prüfung "zittern". Doch wie sieht es mit Verkehrsteilnehmern aus, bei denen der Test vor mehr als 20 Jahren stattfand. Wir haben mit unserem Restauranttester August Teufl den Test gemacht.

Schon bevor die Prüfung bei der Fahrschule "Easy Drivers" in Ybbs losging, macht sich beim Pädagogen eine Spur von Nervosität bemerkbar. "Die Theorie-Prüfung liegt wirklich schon lange zurück. Ich bin gespannt, wie viel ich da noch weiß", so der Erlaufer. Doch ganz alleine wollte er sich jetzt auch nicht vor den Computer setzen und überredete Redakteur Daniel Butter – elf Jahre im Besitz des Führerscheins – ebenfalls den Test zu machen.

Das Ergebnis: "Ich hoffe, wir verlieren jetzt nicht unsere Führerscheine", bringt August Teufl die Testergebnisse auf den Punkt. "Keine Sorge. Die bleiben auf jeden Fall erhalten", beruhigt Fahrschul-Chefin Carmen Fichtinger. "Manche Fragen beziehungsweise Antworten sind so knifflig gestellt, dass es fast unmöglich ist, dies nach 20 Jahren noch richtig zu beantworten, geschweige denn nach einem Jahr", so Fichtinger kritisch und fügt hinzu: "Die Praxis ist sowieso das Wichtigste an der ganzen Prüfung."

ZUR SACHE

Eines der 13 risikobehafteten Vormerkdelikte des seit 2005 gültigen „Punkte-Führerscheins“ ist die Nichtbeachtung des Rotlichts. Weitere Vergehen wären etwa zu geringer Sicherheitsabstand, Nichtbeachtung der Kindersicherung oder das Befahren des Pannenstreifens (Ausnahme Rettungsgasse).
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