30.06.2016, 13:49 Uhr

SPÖ-Melks Günther Sidl: "Vollzeit-Jobs sollen wieder Geld zum Leben einbringen"

Unterstützt wird Landtagsabgeordneter Günther Sidl etwa von den Betriebsräten der Vetropack: Günter Stöllner (Arbeiter) und Erwin Krückl (Angestellte). (Foto: SPÖ NÖ)
BEZIRK. "Wir fordern einen Mindestlohn von 1.700 Euro brutto für einen Vollzeitjob – denn viele Menschen in unserem Land arbeiten voll, ohne davon anständig leben zu können. Das wären dann rund 1.311 € Netto“, erklärt SPÖ Bezirksparteivorsitzender Günther Sidl. In Niederösterreich sind 188.000 Menschen armutsgefährdet. Knapp jeder Vierte dieser Betroffenen kommt trotz eines Arbeitsplatzes nicht über die Runden.

Frauen und junge Menschen profitieren

Diesen Mindestlohn will die SPÖ NÖ gemeinsam mit den Gewerkschaften in den nächsten fünf Jahren erreichen. Derzeit haben etwa 25 Prozent der Beschäftigten weniger als 1.700 Euro brutto, das sind fast 800.000 unselbständig Beschäftigte. 270.000 Menschen (zwölf Prozent der Vollzeitbeschäftigten) verdienen sogar weniger als 1.500 Euro brutto. Am meisten profitieren würden von der Anhebung der Mindestlöhne Frauen, junge Menschen und Menschen mit geringer Ausbildung.

"Man muss von einem Vollzeit-Job leben können. Es kann nicht sein, dass man fleißig arbeitet und dann kein Geld zum Leben hat!", so Günther Sidl abschließend.
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