06.04.2016, 14:46 Uhr

1 Million Euro Konjunkturpaket für Laa

Bürgermeisterin Brigitte Ribisch und Vizebürgermeister Georg Eigner machen nun Nägel mit Köpfen beim Laaer Burgprojekt. Mit rund 1 Mio. Euro werden Aufträge an die lokale Wirtschaft gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten vergeben und gleichzeitig auch die Basissanierung des emotionalen Wahrzeichens von Laa bis 2017 sichergestellt. (Foto: Gemeinde Laa)

2 Fliegen mit einer Klappe: mit der Sanierung der Laaer Wasserburg werden umfangreiche Aufträge zur Unterstützung der lokalen Wirtschaft vergeben und gleichzeitig wird auch das emotionale Wahrzeichen der Stadt aus dem 13. Jahrhundert revitalisiert!

Was die EZB mit ihrer Niedrigzinspolitik zur Ankurbelung von Wirtschaftsausgaben nicht wirklich schafft, wird in Laa im Kleinen unbürokratisch und wirksam umgesetzt. „Wir nehmen unsere Verantwortung gerade in wirtschaftlich turbulenten Zeiten wahr und unterstützen die lokale Wirtschaft mit Aufträgen von rund 1 Mio. Euro 2016 und 2017 zur Basissanierung der Laaer Wasserburg, die nun im Gemeinderat beschlossen wurden.“, erklärt die Laaer Bürgermeisterin Brigitte Ribisch, „Die Infrastrukturaufträge sollen vor allem auch dazu beitragen, lokale Arbeitsplätze zu sichern.“ Die vergebenen Sanierungsarbeiten in der Burg umfassen viele verschiedene Gewerke, vom Mauerwerk über Tischler-, Glaserei- und Steinmetzarbeiten bis hin zum gesamten Dach. Bis zum Jahr 2015 wurden bereits über 400.000 Euro für erste Sanierungsmaßnahmen ausgegeben. Das Land Niederösterreich unterstützt insgesamt mit maximal 800.000 Euro dieses wichtige Vorhaben für die Thermenstadt Laa.

„Die aktuellen Vergaben wurden so gestaltet und optimiert, dass sie einerseits den Anforderungen der Förderstellen des Landes Niederösterreich genügen und auch die Auflagen des Bundesdenkmalamtes erfüllen“, erläutert Vizebürgermeister Georg Eigner, in dessen Ressort auch das geschützte Kulturdenkmal Laaer Wasserburg fällt. Bis Ende 2017 muss die Basissanierung laut den Förderverträgen abgeschlossen sein. Dann wird der runde Butterfassturm begehbar sein inklusive einer Aussichtsplattform am Dach. Auch der Innenhof ermöglicht ab Anfang 2018 verschiedenste Bespielungsarten, die von gastronomischen über kulturellen bis hin zu familien- und kinderaffinen Angeboten reichen können. „Ein Grobkonzept wurde bereits Anfang 2015 der Bevölkerung präsentiert, dass nun mit dem Baufortschritt entsprechend verfeinert wird“, ergänzt Vizebürgermeister Eigner.
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