27.07.2016, 11:33 Uhr

Badeunfall: Lebensretter aus dem Landesklinikum Mistelbach-Gänserndorf besuchten Beinahe-Ertrunkenen

Der gerettete Jahjia Sharif mit Stationsleitung DGKS Helga Lerch, der stv. Pflegedirektorin OSr. DGKS Gabriele Rudorfer, den Ersthelfern DGKP Dominik Matzinger und DGKS Christa Pfliegler, dem Notarztteam mit Oberärztin Dr. Petra Stoklas und Werner Ollinger (Notfallsanitäter Stefan Weinmayer ist nicht am Bild), Ersthelfer Dr. Rene Bauer sowie Intensivmedizinerin Oberärztin Dr. Tanja Fuchs (v.l.). (Foto: LKH Mistelbach)

Bei einem Unfall am Poysdorfer Badeteich wurden drei Mitarbeiter des Landesklinikums Mistelbach-Gänserndorf in ihrer Freizeit gemeinsam mit dem Notarztteam des Roten Kreuzes zu Lebensrettern. Nun besuchten die Retter das Unfallopfer, das sich am Wege der Besserung befindet.

Ende Juni kam es zu einem folgenschweren Badeunfall am Badeteich in Poysdorf. Der afghanische Asylwerber Jahjia Sharif war dabei mehrere Minuten unter Wasser ehe ihn zwei beherzte Männer herauszogen. Zufällig waren Dr. Rene Bauer, ein im Landesklinikum Mistelbach-Gänserndorf tätiger Arzt und First Responder, und zwei Diplomierte Pflegepersonen DGKP Dominik Matzinger und DGKS Christa Pfliegler anwesend und begannen sofort mit der Reanimation (Wiederbelebung) des Verunglückten. Diese wurde dann vom Notarztteam des Roten Kreuzes Mistelbach unter der Leitung von Oberärztin Dr. Petra Stoklas von der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin sowie den Notfallsanitätern Werner Ollinger und Stefan Weinmayer weitergeführt und der Patient nach Ausschöpfung aller medizinischen Maßnahmen ins Landesklinikum gebracht. Dort betreute Oberärztin Dr. Tanja Fuchs ihn weiter, er musste er dann jedoch weiter ins Universitätsklinikum St. Pölten transferiert werden.

Knapp zwei Wochen später ist Jahjia Sharif am Wege der Besserung und wieder zurück im Landesklinikum Mistelbach-Gänserndorf. Seine Lebensretter haben ihn nun auch schon besucht und sind froh, dass sie helfen konnten: „Es ist schön zu sehen, dass er diesen schweren Unfall so gut überstanden hat.“ Auch Notärztin Dr. Stoklas freut sich über den glücklichen Ausgang: „Dank der Ausschöpfung aller medizinischen Maßnahmen und einer perfekten Rettungskette konnten wir gemeinsam dem Patienten bestmöglich helfen.“ Sharif war es vor allem wichtig sich persönlich bei allen Rettern zu bedanken.

Auch die Kollegiale Führung des Landesklinikums - Ärztlicher Direktor Prim. Univ. Doz. Dr. Otto Traindl, Pflegedirektor DGKP Josef L. Strobl, akad. PD und der Kaufmännische Direktor Dipl. KH-BW Josef Kober - ist auf ihre engagierten Mitarbeiter stolz, für die auch in der Freizeit die Hilfe für Menschen in Not selbstverständlich ist.
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