25.05.2016, 11:17 Uhr

Der Rhythmus der Steinzeit

(Foto: Mamuz)

Aktivwochenende am 4. und 5. Juni (10-17 Uhr) im Urgeschichtemuseum MAMUZ Schloss Asparn an der Zaya

Schon seit Urzeiten ist Musik im Blut der Menschen. Das beweisen Reste von steinzeitlichen Musikinstrumenten. Beim Aktivwochenende am 4. und 5. Juni gibt es einen Überblick über die Instrumente, die es schon in der Urgeschichte gab. Und, es gibt die Möglichkeit mit einem Profi-Musiker gemeinsam mit Trommeln, Flöten, Rasseln, Schellen und vielem mehr, Musik zu machen. Musik, wie sie schon unsere Vorfahren kannten.

Das älteste Musikinstrument, das im Urgeschichtemuseum MAMUZ Schloss Asparn/Zaya zu sehen ist, ist eine Knochenflöte, die 19.000 Jahre alt und aus einem Rentierschienbeinknochen gefertigt ist. Musikarchäologen haben jedoch noch weitere Instrumente anhand von archäologischen Funden nachgebaut, etwa Trommeln und Rasseln. Gebaut wurde in früheren Zeiten ausschließlich mit dem in der Natur vorhandenen Material. So entstanden die tollsten Kreationen, etwa auch das Schwirrholz. Was es mit dem Schwirrholz auf sich hat, erklärt der Profimusiker Bernhard Winkler. Er gibt einen Einblick in die Welt der historischen Musikinstrumente und lässt gemeinsam mit den Besuchern die Rhythmen der Vergangenheit erklingen.

Führungen: Zusätzlich zum Musik-Aktivprogramm im Freigelände werden an diesem Wochenende die Führungen im Schloss zu Spezialführungen. Erfahren Sie um 11, 13 und 15 Uhr wie die Menschen schon in der Steinzeit Musik machten, sehen Sie sich die Originalen Funde dazu an und erfahren Sie, was Archäologen darüber noch herausgefunden haben.
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