24.03.2016, 22:30 Uhr

Die 70er Jahre im innersten Weinviertel

Die Bahnstation Niederkreuzstetten im Jahr 1978, der Balken wurde damals händisch heruntergekurbelt. (Foto: Sammlung Kreuzstetten/Gepp)
Die 70er Jahre sind noch nicht lange Geschichte - aber doch war es damals eine ganz andere Welt als heute. Die aktuelle Ausstellung auf der Schallaburg beschäftigt sich mit diesem Jahrzehnt, und die Bezirksblätter erinnern sich ebenfalls an diese Zeit direkt in unserer näheren Umgebung.

Befragt man die Menschen, erinnern sich spontan sehr viele Personen an die damalige Mode mit Glockenhosen, Plateau-Schuhen, Schmetterlingskrägen an den Herrenhemden und Miniröcke bei den Damen. Anderen fällt sofort die große Anti-Atom Bewegung gegen das Kernkraftwerk Zwentendorf ein, oder der autofreie Tag während der Ölkrise 1974 und die legendären Club 2 Diskussionen im Fernsehen.
Im Weinviertel ist die "tote Grenze" oder der "eiserne Vorhang" zum ehemaligen Ostblock noch gut im Gedächtnis, und der kalte Krieg zwischen den damaligen Supermächten USA und UdSSR prägte die Weltpolitik.

Wie die 70er Jahre im Mikrokosmos von Ober- und Niederkreuzstetten ausgesehen haben, hat die ehrenamtliche Arbeitsgruppe 50 Jahre Gemeinde Kreuzstetten durch viele Fotos und Filme dokumentiert, die bereits im Jänner in einer großen Schau gezeigt wurden. So wurde die große Ausstellung auf der Schallaburg im kleineren Rahmen von der Kreuzstetter Historikerkommision schon vorweg genommen.

Was in 50 Jahren so alles passiert
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