20.05.2016, 01:01 Uhr

Örtliche Raumplanung betrifft alle Bürger

Eva Wohlmuth, Bgm. Adolf Viktorik, Daniela Ullmann-Gepp, Elisabeth Pfeil, Barbara Schertler und die fleißigen Arbeiter in den zukünftigen Büroräumen.

Die Bedürfnisse der Bevölkerung für die nächsten Jahrzehnte erkennen und Konzepte danach ausrichten.

KREUZSTETTEN (gdi). Bürgermeister Adolf Viktorik blickt auf ein reges Arbeitsjahr seines Gemeinderates zurück. Eine aktuell positive finanzielle Bilanz läßt auch größere Projekte wie die Sanierung und den Umbau des Gemeindeamtes aus Eigenmitteln zu. Die Gemeindeabgaben möchte Viktorik von unabhängiger Stelle bei der GAUM prüfen lassen, in Hinsicht auf Kostendeckung und Transparenz. Weiters hat die Bereinigung und Anpassung sämtlicher Versicherungsverträge der Gemeinde nun erheblich verbesserten Schutz bei gleichbleibenden Kosten gebracht.

Mehrere große Bauvorhaben geplant
Für die Sanierung und Umbau der Volksschule wurde die grobe Zusammenstellung der Kosten mit dem Land NÖ bereits besprochen und eine Arbeitsgruppe gegründet. Bereits im heurigen Sommer wird das Dach des Turnsaales renoviert und gedämmt, und die darauf errichtete Photovoltaik Anlage wird den Strombedarf der Schule größtenteils abdecken.
"Es sind aber auch noch weitere Bauvorhaben in Planung," gibt Viktorik bekannt. "Das Gebäude unseres Nahversorgers "Nah und Frisch" wird komplett neu errichtet und mit insgesamt neun Mietwohnungen erweitert." Zusätzlich wird direkt im Ortskern von Niederkreuzstetten ein weiters Bauobjekt mit betreubarem Wohnen und jungem Wohnen entstehen.

Junge Menschen in der Gemeinde halten
In der Katastralgemeinde Streifing hat eine kürzliche Befragung ergeben, dass allein in dem knapp 200 Einwohner Ort 18 Personen das Interesse an einer Wohnung gemeldet haben. "Der wunderschönen Dorfcharakter von Streifing soll erhalten bleiben, wir haben bereits mit einem Bauträger über mögliche passende Varianten auf gemeindeeigenen Grundstücken beim Sportplatz gesprochen," berichtet Viktorik und betont, dass er das Abwanderungsproblem der Jungen sehr ernst sieht. "Es gibt keine leistbaren Bauplätze für junge Menschen, und außerdem will gar nicht jeder unbedingt Haus und Garten zum Wohnen."

Bevölkerung soll Zukunft mitgestalten
Die Marktgemeinde Kreuzstetten wird Prognosen zufolge in naher Zukunft stärker wachsen. Rund um die davon betroffenen Bereiche wie Verkehr, Bebauung, Schulwesen oder Lebensqualität wird gemeinsam mit Reinhard Hrdliczka vom Büro Dr. Paula eine Bestandsaufnahme mit Zukunftsperspektiven der Raumplanung erarbeitet. "Dabei wünsche ich mir möglichst viel Beteiligung unserer Bürger, " so Adolf Viktorik. "Es gibt viele gute Ideen und kreative Köpfe im Ort, und nur wenn wir die Bedürfnisse und Wünsche möglichst genau kennen, wird es in die Planung einfließen können."
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