01.06.2016, 11:52 Uhr

Gaubitsch gewinnt e-Mobilitätspreis

Bürgermeister Alois Mareiner und Umwelt-Landesrat Stephan Pernkopf. (Foto: NLK Reinberger)
Bürgermeister Alois Mareiner aus Gaubitsch nahm im Rahmen des 2. e-Mobilitätstags am Wachauring in Melk den e-Mobilitätspreis von Umwelt-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf entgegen. Die Gemeinde Gaubitsch erhielt den Preis in der Kategorie „e-Carsharing“.

Am 2. e-Mobilitätstag am Wachauring in Melk wurde erstmals der RADLand-Mobilitätspreis verliehen. Ausgezeichnet wurden unter anderem Gemeinden, Schulen, Pfarren, Firmen und Privatpersonen, die im Jahr 2015 durch Maßnahmen, Aktionen oder Tätigkeiten zur Steigerung des Radverkehrs im Alltag beigetragen haben. Zusätzlich wurden Gemeinden geehrt, die bei der e-Mobilität eine Vorreiterrolle einnehmen. Die Gemeinde Gabutisch nahm im Rahmen der großen Preisverleihung den Preis in der Kategorie „e-Carsahring“ entgegen. „Die Gemeinde Gaubitsch ist vorbildlich bei ihren Aktivitäten zur Forcierung der e-Mobilität. Bis 2020 sollen 50.000 Elektroautos auf Niederösterreichs Straßen unterwegs sein. In Niederösterreich hat sich die Anzahl der Elektroautos in den vergangenen zwei Jahren bereits verdreifacht“, so Umwelt-Landesrat Stephan Pernkopf.

Gaubitsch ist Vorreiter in Sachen e-Mobilität
„Ein Drittel der Emissionen stammen aus dem Sektor Verkehr. Mit dem Mobilitätspreis holen wir jene vor den Vorhang, die durch die Forcierung des Radverkehr oder der Elektromobilität einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz geleistet haben“, so Herbert Greisberger, Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur NÖ.

Das Projekt Gaubitscher Stromgleiter ist ein Erfolgsmodell. Seit Juli 2012 ist ein Renault Kangoo, seit September 2014 ein Renault Zoe Intens sowie seit Oktober 2015 ein Renault Zoe Z.E. Intens R240 unterwegs. 55 NutzerInnen, von Privaten über Vereine und Feuerwehr bis hin zur Gemeinde, legten im abgelaufenen Jahr über 32.000 Kilometer zurück. Das erfolgreiche Projekt wurde bereits von vielen niederösterreichischen Gemeinden nachgeahmt.

RADLand Mobilitätspreis 2016 - Ausgezeichnete Kategorien:
RADLand Infrastrukturpreis: Gemeinde Neunkirchen
RADLand Sonderpreis Infrastruktur: Krems an der Donau
RADLand Bewusstseinsbildungs-Anerkennungspreis: Wieselburg
RADLand Projekt „Wir RADLn in die Kirche“: Pfarre Langenhart
RADLand Projekt „NÖ radelt zur Arbeit“: Justizanstalt Korneuburg
RADLand Schulpreis: AUVA Radworkshop; BIKEline; Klimafit zu RADLhit

RADLand e-Mobilitätspreis 2016 – ausgezeichnete Kategorien:
Kategorie e-Mobilität am Bauhof bzw. im Gemeindebetrieb: Langenzersdorf
Kategorie: e-Carsharing: Gaubitsch
Sonderpreis Gesamtengagement e-Mobilität: Auersthal
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