17.03.2016, 14:18 Uhr

Naturfilteranlage in Zwentendorf an der Zaya voll im Zeitplan

Projektleiter Thomas Goll von der EVN Wasser überprüft die Arbeiten auf der Baustelle und freut sich über den plangemäßen Baufortschritt der Anlage in Zwentendorf an der Zaya. (Foto: EVN)

Weiches Wasser für das nördliche Weinviertel

Seit dem Baubeginn im Mai 2015 ist die Naturfilteranlage in Zwentendorf an der Zaya in der Gemeinde Gnadendorf schon weit gediehen. Die meisten maschinellen Anlagenteile wurden bereits angeliefert und installiert. „Wir liegen mit der Errichtung der Naturfilteranlage Zwentendorf an der Zaya voll im Zeitplan“, erklärt der Projektleiter Thomas Goll im Zuge einer Baustellebesichtigung. Zur Zeit finden elektrische Arbeiten statt. Außerdem werden im Frühjahr noch Leitungsverlegungen durchgeführt. Ab Juni wird der Probebetrieb beginnen und die Härte stufenweise reduziert werden.

Die Anlage soll mit Ende Sommer 2016 in Vollbetrieb gehen. Damit wird es möglich sein, auf schonende Weise durch feinste Filtration weiches Wasser zu gewinnen, womit auch die Wasserhärte im nördlichen Weinviertel von rd. 30° auf ca. 10-14°dH reduziert werden kann.

Durch die Naturfilteranlage Zwentendorf an der Zaya werden zukünftig die Gemeinden Wildendürnbach, Neudorf bei Staatz, Mistelbach, Falkenstein, Staatz, Retzbach, Retz, Mailberg, Haugsdorf, Pernersdorf, Großharras, Hollabrunn, Stronsdorf, Laa an der Thaya, Fallbach, Gnadendorf, Unterstinkenbrunn, Gaubitsch, Alberndorf im Pulkautal, Hadres, Seefeld-Kadolz, Ottenthal, Wullersdorf und Nappersdorf-Kammersdorf profitieren.

Umfangreiches Investitionsprogramm der EVN Wasser
EVN Wasser setzt derzeit ein Investitionsprogramm um. Zwischen 2014 und 2018 werden über 50 Mio. Euro in bestehende und neue Anlagen und Netze investiert. Davon werden rund 10 Mio. Euro in die Errichtung von drei Filtrationsanlagen investiert, die auf Basis von Membranfiltration das nördliche und östliche Weinviertel mit weichem Wasser ähnlich Quellwasser mit einer Gesamthärte von ca. 10-14°dH versorgen werden. Zusätzlich wird die weitere Vernetzung der Anlagen vorangetrieben. Über 500.000 Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher werden von EVN Wasser mit Trinkwasser versorgt. Ab Ende 2015 werden davon rd. 80% mit Trinkwasser kleiner 14° dH und die restlichen mit Trinkwasser kleiner 19° dH versorgt werden. „Durch die Naturfilteranlagen kann dem weit verbreiteten Wunsch nach niedrigen Wasserhärten flächendeckend nachgekommen werden“, so EVN Wasser Geschäftsführer Franz Dinhobl.
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