30.07.2016, 21:29 Uhr

Ankündigung „Wine, Cheese & More ...“

Fotorealistische Aquarelle und Acrylbilder von Ingeborg Häberle


GUMPOLDSKIRCHEN - Bergerhaus | Die Marktgemeinde Gumpoldskirchen lädt alle Kunstfreunde zur Eröffnung der

Ausstellung „Wine, Cheese & More ...“
Fotorealistische Aquarelle und Acrylbilder von Ingeborg Häberle

am Mittwoch, 10. August 2016 um 19 Uhr herzlich ein.

Bergerhaus, Schrannenplatz 5, 2352 Gumpoldskirchen.

Die Laudatio hält Ing. Robert Häberle.

Die Eröffnung wird Kulturreferent GGR Christian Kamper vornehmen.

Ausstellungsdauer: Donnerstag, 11. bis Sonntag, 21. August 2016.

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Samstag von 16 bis 20 Uhr, Sonn- und Feiertag von 10:30 bis 12:30 und 16 bis 19 Uhr.

Im Rahmen der Vernissage wird der Druck eines Bildes unter den Anwesenden verlost.
Kleines Buffet.

Eintritt frei!

Ingrid Häberle über sich:

Es begann mit 6 Jahren im Kinderzimmer, als ich wegen eines Streits mit meiner Schwester in der Ecke stehen musste. Wir hatten gerade eine neue, teure Tapete mit zarten Sträußen von Margeriten bekommen. Da mir langweilig war und ich zufällig einen Bleistift in meinem Hosensack einstecken hatte, begann ich die Blüten zu „verschönern“, in dem ich Licht und Schatten einzeichnete. So sahen sie meiner Meinung nach viel besser aus. Das anschließende Theater meiner Mutter brauche ich ja wohl nicht zu schildern.
Das Zeichnen ließ mich fortan nicht los und mit 16 Jahren malte ich mein erstes fotorealistisches Bild nach einem Kalenderfoto aus der Schweiz. In der Schülergalerie unseres Gymnasiums waren immer sehr viele Werke von mir zu bewundern und ich bekam große künstlerische Unterstützung und Anerkennung durch meine Zeichenprofessorin. Da ich mich immer schon sehr für Botanik interessierte, malte ich auch viele botanische Blumenbilder. Mit 17 erhielt ich dadurch die Gelegenheit im Naturhistorischen Museum nach originalen Vorlagen aus dem Herbarium botanische Bilder zu schaffen. Natürlich war Kunstgeschichte auch ein Fach der mündlichen Matura. Meine realistischen Blumenbilder erregten beim Lehrerkollegium großes Aufsehen und ich war damals sehr stolz.
Meinen sehnlichsten Wunsch, die Kunstakademie zu besuchen wurde von meinen Eltern nicht erlaubt. Nach der Matura begann ich auf Vorschlag meiner Mutter mit dem Pharmaziestudium, das ich aber nicht beendete. Stattdessen zog es mich in die EDV. Das Malen und Zeichnen war zu dieser Zeit kein Thema.
Erst als meine erste Tochter 1980 auf die Welt kam, begann ich wieder zu malen. Seit 1995 beschäftige ich mich wieder zunehmend mit der realistischen Malerei.
Zu dieser Zeit bekam ich von meiner Mutter ein Buch von Louis K. Meisel über Fotorealismus geschenkt. Die Bilder der amerikanischen Maler beeindruckten mich sehr.
Auf der Suche nach „meinem Stil“ eignete ich mir in mehreren Kursen und Workshops diverse Maltechniken an, unter anderem bei Gundi Groh (Acryl,Öl auf Holz), Karl Korab (Gouache), Bernd Hollemann (sich auf das Wesentliche zu konzentrieren) und Ernst Ferdinand Wondrusch (Alte Meister Technik), Marc Friesing (Radierung). Alle meine Lehrer versuchten, mich zu einer freieren, abstrakteren Malweise , weg von den Details zu bewegen. Alle diese Versuche waren zum Scheitern verurteilt.
2010 ging ich in Pension und begann intensiver zu malen.
Ich lebe in Baden bei Wien, im Herzen der Thermenregion Wienerwald. Hier gibt es ein Vielzahl erlesener Weine und gemütlichen Heurigenlokalen. Inspiriert von der heimeligen Atmosphäre, kam ich auf die Idee, Stillleben mit Weinflaschen und Gläsern zu malen. Dabei konzentriere ich mich in erster Linie auf Weine der Thermenregion.
Daneben interessieren mich auch Blumen und Steine sowie Strandgut, das ich auf meinen vielen Reisen zusammentrage und fotografiere. Auch die linearen Formen der modernen Architektur haben es mir angetan.
Die Fotografie ist für mich fast so wichtig wie das Malen und ich mache auch die Fotos für die Stillleben selbst.
Ich bin am 13. Jänner 1950 in Bad Vöslau geboren und verbrachte die ersten drei Lebensjahre in Enzesfeld. Berufsbedingt zogen meine Eltern mit meiner jüngeren Schwester und mir nach Wien, wo ich im 1. Bezirk aufwuchs. 1979 übersiedelte ich mit meinem Mann nach Baden.
Ich habe zwei Töchter und einen Sohn sowie eine Enkeltochter, lebe und arbeite in Baden. Große Unterstützung bekomme ich durch meinen Lebensgefährten, wofür ich sehr dankbar bin.
Mein Atelier befindet sich in der Marchetstraße, wo ich die nötige Ruhe für meine großformatigen Acrylbilder finde.
Die Aquarelle mache ich in unserem Haus, wo ich ebenfalls ein Atelier habe. Meistens arbeite ich gleich in der Früh nach dem Frühstück und habe mir vorgenommen: „Kein Tag ohne Pinselstrich!“


Werkbilder von Ingrid Häberle
Plakat
Biografie


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