27.05.2016, 09:26 Uhr

Altes Schwedenstift für Kindergarten vorgesehen

(Foto: Paminger)

Betreubares Wohnen kommt in Neubaulösung am Bahnhofsgelände

PERCHTOLDSDORF. Die Nachnutzung des "Schwedenstift" ist nun geklärt. Nach der bersiedelung in den neuen Standort in der Theresienau zeichnet sich eine Nutzung als Kindergarten ab. Bürgermeister Martin Schuster steht in Gesprächen mit dem Eigentümer, der Landesimmobiliengesellschaft. "Mit dem Auszug der Kinder wird es möglich, eine neue Qualität der Kinderbetreuung anzubieten, wobei wir auf eine erstklassige Infrastruktur wie den neuen Bewegungsraum zurückgreifen können", so Schuster. Das Provisorium des Kindergartens im Kulturzentrum gehörtbald der Vergangenheit an. Insgesamt können bis zu sechs Kindergartengruppen in dem Areal mit seinem großen Garten untergebracht werden. Damit bietet der Leonhardiberg ein Bildungsangebot das den Alterberch vom Kleinkind bis zum Gymnasium abdeckt.

Betreubares Wohnen auf Bahnhofsareal

Zugleich steht für das Areal des ehemaligen Bahnhofs eine neue Perspektive bereit. Das denkmalgeschützte Gebäude bleibt erhalten. Auf die Situation der Anrainer durch Verkehrsorientierung zur Wiener Gasse hin wird Rücksicht genommen und auf dem Areal wird ein Projekt von "Betreubarem Wohnen“ umgestetz. "Damit wollen wir eine besondere Wohnform für Menschen im dritten Lebensabschnitt schaffen, für die Selbstständigkeit, Selbstbestimmtheit und Sicherheit wichtig sind", so Bürgermeister Martin Schuster. Die Neuba-Wohnungen werden barrierefrei geplant, über eine Kochmöglichkeit, getrennte Wohn- und Schlafbereiche sowie rollstuhlgerechte Badezimmer mit WC verfügen und individuell möblierbar sein.
Das dichte Netz an in Perchtoldsdorf tätigen mobilen Diensten, wie etwa dem Hilfswerk, und die räumliche Nähe zum Ortszentrum sind weitere Zusatz- und Eignungsfaktoren dieses Projekts, dessen Errichtung über einen gemeinnützigen Wohnbauträger abgewickelt werden wird. Die Mittelaufbringung für die geplanten Immobilienübernahmen wird durch den Erlös von Wohnungsverkäufen in Gemeindehäusern erfolgen.
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