29.07.2016, 12:49 Uhr

Fuchs spazierte am hellichten Tag durch Brunn

(Foto: privat)
BRUNN. Eine wahrlich "tierische" Begegnung hatte Maria Enzersdorfs Vizebürgermeister Andreas Stöhr vor wenigen Tagen. Er traute seinen Augen nicht als ein Fuchs vor ihm die Straße entlang lief. "Begegnet bin ich ihm lustiger Weise in der Wolfholzgasse. Er ging – ohne jemanden Aufmerksamkeit zu schenken – geradlinig über die Straße", so Stöhr, der den Fotoapparat zückte und dem Wildtier mit Respektabstand langsam mit dem Auto folgte um ihn zu schützen. "Leider waren nicht alle Autofahrer rücksichtsvoll. Einige wollten mich überholen. Der Fuchs wollte beim einen oder anderen Zaun eine Öffnung finden, ging aber gleich wieder weiter, als er erfolglos war", so der Vizeortschef. Schließlich verschwand das Wildtier im Dickicht einer Grünfläche.

Wildtierrettungen im Bezirk

Heuer hat es bereits mehrfach Aufregung um Wildtiere gegeben. Zwei Dachse und ein junger Fuchs, der sich im Mai in einem Fußballtor verfangen hatte wurden gerettet und ins Tierschutzhaus nach Vösendorf gebracht, wo man die Tiere medizinisch versorgt und wieder aufgepäppelt hat. "Wir alle rätseln, was diese große Zahl an Wildtieren, die unsere Hilfe brauchen, verursacht. Einerseits scheinen die Temperatur-Schwankungen eine Rolle zu spielen. Andererseits werden die Lebensräume der Wildtiere immer kleiner und von immer mehr Straßen durchschnitten“, so WTV-Präsidentin Madeleine Petrovic.
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