06.08.2016, 08:42 Uhr

Viel Handarbeit bei Brückensanierung auf der A 21

BEZIRK. "In tiefgreifenden Brückensanierungen steckt ähnlich wie beim Bau eines Eigenheims sehr viel Handarbeit", sagt Gernot Brandtner, Geschäftsführer der ASFINAG Bau Management GmbH, "lediglich die Abbrucharbeiten werden mit Hilfe großer Maschinen erledigt. Der Großteil der Arbeiten aber wird von Menschenhand verrichtet." Seit dem Frühjahr werden die zentralen Talübergänge Dornbach und Sittendorf auf der A 21 zwischen dem Knoten Brunn und Steinhäusl saniert. Mit dem Fortschritt bei den Arbeiten ist man zufrieden, man liegt im Zeitplan. Bis Oktober erfolgt auf 8.100 Quadratmetern eine Rundum-Erneuerung. Mehr als vier Millionen Euro investiert das Unternehmen in beide Sanierungen. Das Besondere dabei: Arbeiten in großer Hohe und mehr als 60 Prozent Handarbeit.

Über 8.000 Lkw

Errichtet wurden beide Talübergänge Ende der 1970er Jahre. Das stattliche Alter und vor allem der hohe Anteil an Schwerverkehr – er liegt auf der A 21 bei rund 18 Prozent (das entspricht 8.430 Schwerfahrzeugen pro Tag) – machen die Instandsetzungen notwendig. Vom Fahrbahnbelag über die Tragwerke und den Stützmauern bis hin zu den Brückenlagern und der Brückenentwässerung, wird alles von Grund auf saniert. Um die Behinderungen für den Verkehr so gering wie möglich zu halten, sind immer zwei Fahrpuren pro Richtung offen. In den Baustellenbereichen gilt Tempo 80 km/h.
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