Neue Plattform sammelt Unterschriften gegen geplantes Wohnprojekt
Weil dem Wohnprojekt der Lebenshilfe eine der letzten Grünflächen geopfert werden soll, mehrt sich jetzt der Widerstand innerhalb der Bevölkerung.WIENER NEUDORF. Gemeinsam mit dem Präsidenten der NÖ-Lebenshilfe, Otto Perny, präsentierte Bürgermeister Ing. Christian Wöhrleitner unlängst das Projekt für betreutes Wohnen – die Bezirksblätter haben berichtet.
Im Ort hat sich jetzt aber massiver Widerstand gebildet: „So sehr eine derartige Initiative für Menschen mit besonderen Bedürfnissen wichtig ist, darf dafür das Klosterareal nicht weiter verbaut werden, das für unsere und die nachfolgenden Generationen unverzichtbarer Teil wertvollsten Lebens-, Erholungs- und Freizeitraumes ist“, klagen die Initiatoren der Plattform „Hände weg vom Klosterpark“. Es würde sich um einen Alleingang des Bürgermeisters handeln, sämtliche Einwände und alternative Lösungsvorschläge seien nicht einmal ignoriert worden.
Begründet wird der Protest dadurch, dass der Klosterpark vor wenigen Jahren mit Steuergeld angekauft worden sei, um die dringend benötigte Grüne Lunge der täglich wachsenden Verkehrsströme zwischen B17, B11 und Autobahn einerseits sowie der SCS und dem Industriezentrum andererseits, zu schützen.
Die Initiatoren fordern die Gemeinde auf, verantwortungsvoll mit den Grünflächen umzugehen und haben Unterschriftenlisten in allen Wiener Neudorfer Trafiken aufgelegt. Das Interesse ist – laut Initiatoren – sehr groß.






