11.08.2016, 09:45 Uhr

Nicht "nur" ein Fleischereibetrieb

In der Fleischerei: Miriam und Johann Zimmermann bei der Arbeit. Sie führen den Familienbetrieb in zweiter Generation. (Foto: Koidl)

Miriam und Johann Zimmermann kochen auch, sind mit einem Grillwagen unterwegs und vermieten Hütten.

Schon seit 1682 findet sich im Gebäude in der Bundesstraße 19 in Spital am Semmering durchgehend ein Fleischhauer. Auch heute noch. Seit 1974 betreibt Familie Zimmermann hier ihre Fleischerei, zuvor bereits von 1968 weg in St. Barbara-Wartberg. Mit Johann und seiner Frau Miriam Zimmermann ist es bereits die zweite Generation, die den Familienbetrieb in Spital am Semmering führt.
"Schlagen, schlachten tun wir nicht mehr selbst. Das Fleisch kaufen wir von einem Schlachthof im Wechselgebiet. Die Wursterei machen wir selber", erklärt Johann Zimmermann, der den Betrieb 2005 von seinem Vater übernommen hat. 60 verschiedene Wurstartikel gibt es in der Fleischerei zu kaufen. "Vor allem das Jausen-Geschäft geht bei uns sehr gut. Nur vom Geschäft alleine, könnten wir aber nicht leben", so der 40-Jährige. Und so kocht das Ehepaar auch jeden Tag aus. Neben den täglich fixen Gerichten stehen auch verschiedene Menüs zur Auswahl. Und, auf Wunsch wird das Essen auch ausgeliefert. Kleine Mengen nur in der Gemeinde, größere Mengen auch weiter weg.

Grillwagen

Dem nicht Arbeit genug, verfügt die Fleischerei Zimmermann auch noch über einen Grillwagen. "Von Mai bis September sind wir jedes Wochenende mit unserem Grillwagen unterwegs. Einige Male auch unter der Woche", sagt Miriam Zimmermann. Alles mit im Gepäck, grillen die beiden bei privaten Feiern, Festivals oder Firmenfeiern auf. "Es wird nach tatsächlichem Verbrauch abgerechnet. Der Vorteil für den Veranstalter, er hat damit kein Risiko", sagt Johann Zimmermann. Zusätzlich vermietet die Familie inmitten des Skigebiets Stuhleck, direkt beim Familienlift, drei Ferienblockhäuser, die 2006 gebaut wurden. Die Häuser sind aus heimischem Fichtenholz gefertigt und bieten auf zwei Etagen Platz für vier bis sechs Personen. Wie schafft man das alles zu zweit, unter einen Hut zu bringen? "Irgendwie geht es immer. Wir haben fleißige Hände", so Johann Zimmermann.

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