25.03.2016, 15:22 Uhr

Jugendrat nahm Arbeit auf

Der Jugendrat mit Bgm. Regina Schrittwieser (li.), GR Hubert Riegler und den Projektbegleitern.

Neben einem Kindergemeinderat gibt es in Krieglach jetzt auch einen Jugendrat.

Schon seit zwei Jahren gibt es einen Kindergemeinderat in der Marktgemeinde Krieglach. In Zusammenarbeit mit der Landentwicklung Steiermark wurde nun auch ein Jugendrat, für die Altersgruppe der 14-20-Jährigen, ins Leben gerufen. Am Montag fand die erste öffentliche Sitzung mit der Angelobung des Jugendrates statt.
Der Jugendrat mit insgesamt 15 Mitgliedern wird auf zwei Jahre gewählt. Es wird überparteilich in Arbeitskreisen gearbeitet, Themensprecher der einzelnen Arbeitskreise werden gewählt. Und: "Der Jugendrat bekommt auch ein eigenes Budget", so Bgm. Regina Schrittwieser. "Wichtig ist die Gemeinschaft. Zu sehen, dass es schön ist, als Jugendlicher für Jugendliche etwas zu tun."

Themen-Teams

Bereits im November hatte der Jugendrat seine erste Arbeitssitzung, es wurden Themen-Teams zusammengestellt, die sich mit verschiedenen Anliegen der Jugendlichen beschäftigen werden. Jetzt nach der ersten öffentlichen Sitzung, startet der Jugendrat bereits mit der Umsetzung einiger Ideen. Das erste Projekt des Jugendrates: die Neugestaltung des Jugendraumes im Fluderstüberl und die Einrichtung eines W-Lans im Hauptplatzbereich von Krieglach. "Wir arbeiten in drei Themenkreisen. Verkehr und Umwelt, jugendgerechte Veranstaltungen sowie Freizeit und Sport", erklärt Nadine Auer, Sprecherin des Jugendrates, zuvor bereits Bürgermeisterin des Kindergemeinderates.
"Krieglach ist auf einem guten Weg und investiert in die Zukunft. In der Marktgemeinde wird viel Pionierarbeit geleistet", sagt Gerhard Vötsch von der Landentwicklung Steiermark. Schrittwieser sieht den Jugendrat als "einen Baustein" für eine stärkere Bindung der Jugendlichen an die Gemeinde.

Details


Die Marktgemeinde Krieg-lach entschied sich im Sinne der "Agenda 21" für die Installierung eines Kindergemeinderates und Jugendrates, um junge Menschen für (Kommunal-)Politik zu begeistern und so die Demokratie von morgen zu sichern. Das Leitprinzip der "Agenda 21" ist die Idee einer nachhaltigen oder dauerhaften umwelt- und sozialgerechten Entwicklung. „Kapitel 28“ erteilt den Handlungsauftrag an die Gemeinden, gemeinsam mit den Bürgern einen „Beteiligungsprozess“ für die Zukunft zu gestalten. Das Land Steiermark hat ein klares Bekenntnis zum weltweiten Programm der "Lokalen Agenda 21" formuliert und die Landentwicklung Steiermark mit der Umsetzung in der Steiermark beauftragt. Seit 18 Jahren setzt die steirische Beteiligungsagentur erfolgreiche, nachhaltige Entwicklungen in Gang.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.