20.09.2016, 08:21 Uhr

"Schatz" hoch über Kindberg

Vor der Kalvarienbergkirche: Klaus Steinberger, Ernst Salchenegger, Christian Sander, Karl Heinz Marinic und Andreas Monschein.

Der Verein zur Erhaltung des Kindberger Kalvarienberges feiert Jubiläum. Zu tun ist immer etwas.

Seit der Gründung des Vereins zur Erhaltung des Kindberger Kalvarienberges vor 35 Jahren ist viel passiert: Die gesamte Berganlage samt Kirche, Kapellen, Höhlen und Plastiken wurde in Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt und der Diözese saniert. Nächsten Samstag, dem 24. September, feiert der Verein sein 35-jähriges Bestandsjubiläum. Eine gute Gelegenheit, sich im Rahmen des Festes die vielen bisher geleisteten Arbeiten des Vereins vor Ort anzusehen.
"Als wir begonnen haben, war die Anlage in keinem guten Zustand", erinnert sich Karl Heinz Marinic, Obmann des Vereins, der insgesamt 500 Mitglieder zählt. "Der Berg lebt. Es gibt hier immer etwas zu tun", so Marinic weiter.
In unzähligen ehrenamtlichen Stunden hat der Verein in den 35 Jahren die Berganlage auf Vordermann gebracht. Erst kürzlich wurden Natursteinmauern saniert, im letzten Jahr eine Stiegenanlage.

Verschiedene Veranstaltungen

In der Kalvarienbergkirche finden neben Messen, Taufen und Hochzeiten immer wieder Konzerte statt. Dazu wird eng mit der Musikschule Kindberg zusammengearbeitet. Das nächste Konzert ist schon am Donnerstag, dem 22. September. Ab 19.30 Uhr ist das "Alea-Ensemble" mit zeitgenössischen Klassikern, u.a. von Mozart und Schubert, zu hören. "In der Kirche hat man eine wunderbare Akustik. Die Leute kommen gerne her", sagt Klaus Steinberger, Direktor der Musikschule Kindberg.
Für Kindbergs Bürgermeister Christian Sander ist der Kalvarienberg einer der wichtigsten Punkte der Stadtgemeinde. "Wir müssen den Menschen zeigen, was wir hier eigentlich für einen Schatz haben", so Sander, der damit die Wichtigkeit der Verbindung von Kirche und Musikveranstaltungen betont und auch, dass Touristen die riesige Berganlage gezeigt wird. Pfarrer Andreas Monschein sieht den Kalvarienberg als einen Kraftort. "Von hier oben sehe ich das gesamte Pfarrgebiet und gehe gestärkt wieder hinunter", so Monschein.

Jubiläumsfest

Der Verein zur Erhaltung des Kindberger Kalvarienberges feiert am Samstag, dem 24. September, sein 35-jähriges Jubiläum. Der Eintritt zum Fest ist frei.
Festprogramm:
13 Uhr: Platzkonzert mit der Werkskapelle voestalpine Tubulars Stadt Kindberg.
14.30 Uhr: Begrüßung durch den Vereinsobmann Karl Heinz Marinic, Grußworte von Bürgermeister Christian Sander.
15 Uhr: Festgottesdienst zum Hochfest der Kreuzerhöhung mit Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl.
Musikalische Gestaltung des Gottesdienstes durch das Vokal-ensemble Kindberg unter der Leitung von Herbert Handl.
Rahmenprogramm:
Mit der Werkskapelle voestalpine Tubulars Stadt Kindberg, Michael und Thomas Hasenberger.
Für Speisen und Getränke ist bestens gesorgt
Für die Unterhaltung der Kinder steht eine Hupfburg mit Betreuung zur Verfügung.
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