28.04.2016, 17:02 Uhr

Umweltbildung für Kinder

Die Kinder der VS Stanz bei ihrem Besuch der Abfallbehandlungsanlage. Hinter ihnen, der Restmüll von nur drei Tagen.

Kinder der VS Stanz besuchten Kläranlage und Abfallbehandlungsanlage.

Schon seit 2010 gibt es das Ganzjahresprojekt "Zukunftsforscher unterwegs", eine Initiative des Abfallwirtschaftsverbandes Mürzverband in Kooperation mit dem Verein Rosalie Factory mit Kindergartenpädagogin Liese Esslinger. Das Ziel: Nachhaltige Abfallwirtschaft in Kindergärten und Volksschulen (be)greifbar zu machen.
"Seit 2010 haben wir 3.500 Kinder im ganzen Bezirk mit unserem Programm erreicht", so Helmut Prade, Umwelt- und Abfallberater beim AWV Mürzverband. Das Jahresprogramm wird mit den Schulen und Kindergärten abgestimmt, individuelle Schwerpunkte werden gesetzt. Von Themen wie Papier (seine Geschichte bis heute), Kunststoffe (Rohstoff Erdöl, weitere Wege) bis zu Wasser (Wasserbewusstsein, Kläranlage) und Kompostierung (Recycling am Beispiel der Natur) ist da alles dabei. "Die Bewusstseinsbildung zum Thema Umwelt ist sehr wichtig. Aber auch die Wertschätzung, dass Müll nicht irgendein Dreck ist, den man irgendwo hinschmeißt, sondern wertvoller Rohstoff, der zu schade ist, um ihn nicht zu trennen", erklärt Prade.
Letzte Woche besuchten 34 Kinder der zweiten und dritten Klasse der Volksschule Stanz zuerst die Kläranlage in St. Marein, danach die Abfallbehandlungsanlage in Kindberg-Allerheiligen. Die Kinder staunten, als sie in einer Halle einen riesigen Restmüll-Berg sahen. Die Menge an Restmüll, die nur an drei Tagen aus dem Bezirk angeliefert wurde. Pro Tag sind das 60 bis 80 Tonnen, nur Restmüll.
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