29.03.2016, 09:51 Uhr

Gerichtsverhandlung um einen „Sauschädl“

Eine Gerichtsverhandlung besonderer Art, vor allem aber wegen eines außergewöhnlichen Deliktes gab es am Ostermontagabend im GH Stiller „Stiegenwirth“ in Krakauebene. Am 8. März wurde am Bauernhof der Familie Georg Moser eine Hausschlachtung eines Schweines durchgeführt. Nachdem alle Arbeit erledigt war und alle Teile des Schweines sachgemäß zur weiteren Verarbeitung ins Haus gebracht waren, machten sich unheimliche Diebe sich um den Schweinskopf an die Arbeit. Mit Hilfe einiger Helfer wurde in einer Blitzaktion der „Saukopf“, wie es in der Landsprache es heißt, aus dem Eimer, indem sich der Kopf befand, entwendet und dieser Eimer wieder so zugedeckt, dass dieser Diebstahl nicht so schnell entdeckt wurde. Des Diebstahls wurden Robert Moser, Hubert Moser und Birgit Stiller bezichtigt. Um diesen Diebstahl restlos aufzuklären wurde nun am Ostermontag mit einer Gerichtsverhandlung versucht Licht ins Geschehen zu bringen und die Täter zu überführen. Als Richter fungierte Rudolf Tockner, in die Rolle der Staatsanwältin schlüpfte Franziska Dethloff, als Schöffen waren Gertraud und Erwin Siebenhofer am Richtertisch.
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