02.05.2016, 00:00 Uhr

Krakau: Barbara Moser – ihr drittes Werk vorgestellt

Musikalische begleitet wurde die Buchvorstellung von Musikern des MV Krakauebene.
Nach den beiden ersten Büchern – „In der Krakau“ (2007) und „Wie der Kirschbaum“ (2011) griff in den letzten Jahren und Monaten die bekannte Autorin Barbara Moser in der Gemeinde Krakau wieder zur Feder um ihr drittes Buch zu schreiben. „Worte Ba uns dahoam“ nennt sich das dritte Werk von Barbara Moser, es wurde am Samstagabend im GH „Jagawirt“ in Krakauschatten von der Autorin und dem Verleger Wolfgang Hager vorgestellt.
Wie Wolfgang Hager in seiner Einleitung meinte, sei Barbara Moser in die Gesellschaft in der Gemeinde Krakau stark eingebunden, sie kennt das bäuerliche Brauchtum, sie kann auf eine große Sammlung von Begebenheiten zurückgreifen, sie bringe die Region in einer Form zu den Menschen, das es zu Lesen wert ist. Bgm. Gerhard Stolz brachte seine Anerkennung zum bisherigen Werken und im Besonderen zum nun neuen Werk von Barbara Moser zum Ausdruck. Die Wertschätzung dieses Buches wird bei vielen erst zu einem späteren Zeitpunkt bewusst werden, so Bgm. Stolz. Barbara Moser berichtete bei der Vorstellung auch, dass sie ihre Sammlung auf einem alten Laptop geschrieben habe und nur mit der Hilfe ihrer Familie diese auf einen neuen Laptop übertragen werden konnte.
Das Buch „Worte Ba uns dahoam“ ist eine Sammlung von Gedanken von der Heimat, den Menschen und dem Leben, so beschreibt Barbara Moser ihr neuestes Werk. In diesem Buch blickt die Autorin in Schriftsprache und Mundart, wie sie in der Krakau gesprochen wird auf die wunderbare Natur und ebenso auf den Jahrlauf der Zeit. Sie betrachtet in diesem Buch die Veränderungen der Gesellschaft, schreibt von den Haustieren, die sie auf ihrem geliebten Bauernhof im ganzen Leben umgeben haben. Sehr beachtenswert sind in diesem Buch ihre Betrachtungen zu den Vögeln, die in der freien Natur zuhause sind. In Mundart und auch in der Schriftsprache findet man im 200 Seiten umfassenden Buch viele Gedichte und Gedanken rund um die vier Jahreszeiten. Mit einigen Fotos weist Barbara Moser auf einige Besonderheiten im Leben der Natur und im Bauernleben hin. Im Schlussteil des Buches gibt es eine große Auswahl an Gebrauchswörtern – alte Wörter, die zu früherer Zeit gerne gesprochen wurden und dazu ihre Bedeutung. Wer kennt den Begriff „noch an“, oder „obnauf“ oder „eischnoppat“, diese und viele andere alte Ausdrücke sind im Buch nachzulesen. Zu finden sind auch lustige Gstanzln und Wettersprüche, wie sie in der Krakau gesprochen werden.
Gut beschrieben sind im Buch auch die Bedeutung die Steige, woher die Namen kommen und auch eine Auswahl von in der Krakau bekannten Vulgonamen von Bauernhöfen sowie wie sie es nennt Keuschlern.
Die Buchpräsentation beim „Jagawirt“ wurde musikalische von vier Musikern umrahmt, die sich „Bass – Flügel – Horn – Bassflügelhorn“ nennen.
Die gekauften Bücher aus der Feder von Barbara Moser wurden von ihr auch signiert. Das Buch von Barbara Moser ist im guten Buchhandel, beim Verleger und bei der Autorin erhältlich.
Anita Galler
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