05.08.2016, 00:00 Uhr

Spuren großer Meister

Hohes Niveau: Stefan Leitner, Bernhard Plagg, Thomas Leitner, Barbara Schmelz und Florian Leitner. (Foto: Galler)
Autor: Anita Galler



Ein niveauvolles Konzert gab es im Rahmen des St. Peterer Kultursommers zu hören.

ST. PETER/KBG. Viele Besucher lockte am Freitagabend das Konzertprogramm des St. Peterer Kultursommers in die Pfarrkirche. „Auf Spuren großer Meister“ war das Motto des Abends. Die beiden Brüder Stefan und Thomas Leitner sowie Bernhard Plagg bewiesen ihr musikalisches Talent und ihr Können auf der Trompete, begleitet von Barbara Schmelz auf der Orgel der Pfarrkirche. Auf der Trommel spielte noch Florian Leitner.
Die Leitner-Brüder stammen aus der Gemeinde St. Peter, ihre Eltern Franz und Maria Leitner förderten ihre Söhne. Sowohl Stefan als auch Thomas Leitner erhielten den ersten Trompetenunterricht bei ihrem Großvater Julius Tockner, der lange Jahre Kapellmeister des Musikvereins St. Peter war. Thomas Leitner nahm Unterricht am Konservatorium in Klagenfurt, entschied sich in weiterer Folge für die Musikausbildung am Musikgymnasium und am Konservatorium in Graz bei Kurt Körner. Er hatte schon oft Gelegenheit mit Orchestern im In- und Ausland auf Tournee zu gehen.
Bruder Stefan absolvierte das Konservatorium in Klagenfurt, das Musikgymnasium in Graz, das Johann-Fux-Konservatorium in Graz, die Kunstuniversität Graz, Gardemusik Wien, Bachelorstudien am Mozarteum Salzburg, Akademie des Bayrischen Staatsorchesters und Masterstudium am Mozarteum Salzburg. Seit 2015 hat Stefan Leitner ein Engagement als Solo – Trompeter in der Mittelsächsischen Philharmonie Freiburg.
Der Trompeter Bernhard Plagg stammt aus Südtirol und konnte schon musikalische Erfolge bei großen Orchestern feiern. Barbara Schmelz kommt aus Oberbayern und ist seit September 2015 als Chordirigentin und Hauptorganistin in der Basilika in Scheyern und zudem künstlerische Leiterin der dortigen Sommerkonzerte.
Eröffnet wurde das Programm mit „Concerto in D für 3 Trompeten“ von Telemann und weitere neun bedeutende Werke großer Meister füllten das Programm der jungen Musiker. Das Publikum bedankte sich mit viel Applaus.
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