05.06.2016, 18:55 Uhr

Bürgerversammlung in St. Peter ob Judenburg

Sankt Peter ob Judenburg: Bürgerversammlung | Die Gemeinde St. Peter ob Judenburg lud am 30. Mai die Gemeindebürger zu einer Bürgerversammlung ins Gasthaus Stocker in Furth. Die FPÖ-Fraktion hatte dies angeregt, ging es doch um die Präsentation der Kraftwerksprojekte am Feistritzbach.
Bürgermeister Wolfgang Rosenkranz, Vizebürgermeister Peter Gruber-Veit, Gemeindekassier Werner Ressler, viele Gemeinderäte, die gesamte FPÖ-Fraktion und viele Gemeindebürger waren zu dieser Veranstaltung gekommen.
Bürgermeister Wolfgang Rosenkranz gab einen Rückblick über die wichtigsten Aktivitäten und über die Beschlüsse seit dem Winter 2015. So gab er bekannt dass, die Gestaltung des neuen Gemeindevorplatzes € 150.000,-- gekostet hat, die durch Zuweisungen des Landes zur Gänze übernommen wurden. € 28.000.-- haben die Asphaltierungsarbeiten verschlungen, die Kanaldeckelanpassung auf der B 317 kosteten der Gemeinde € 12.800,-- für St. Peter und € 11.500.-- für Rothenthurm. Weitere größere Brocken waren die Wasserleitungserneuerung beim Wasserrad (€ 43.000.--), die Digitalisierung des Wasserleitungsnetzes in St. Peter mit € 36.000.-- und Gemeindewohnungssanierungen in Höhe von € 12.000.--.
Weiters berichtete er über die Gründung des Tourismusverbandes und über die neue Gemeinde-App, die Errichtung von 8 neuen Wohnungen seitens der OWG, deren Fertigstellung 2017 geplant ist. An Bedarfszuweisungen erhielt die Gemeinde 2015 € 200.000.--, 2016 wahrscheinlich € 170.000.--.
Die Fa. Zotter will ein Kraftwerk am unteren Feistritzbach errichten. Mit einem Gefälle von 108 m, bei einer Rohrleitung von 2,2 km könnte es 300 Haushalte versorgen mit jährlich 1,380.000 kwh. Die Co2-Einsparung beträgt 690 t. Hierbei werden Teile der Rohre in die bestehende Gemeindestraße verlegt, die Wasser- und Abwasserleitung und der Elektro-Kanal neu verlegt.
Weiters will der Kraftwerksbetreiber Bernd Lippacher, der im mittleren Feistritzbach schon ein Kraftwerk besitzt, im oberen Feistritzbach ein weiteres errichten. Mit einer Fallhöhe von 220 m könnte es 305 Haushalte versorgen mit jährlich 1,400.00o0 kwh und 700 t Co2 einsparen.
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