11.08.2016, 09:45 Uhr

MotoGP: Für Sicherheit ist gesorgt

Auch auf den Campingplätzen sind die Einsatzkräfte gefordert. Foto: Red Bull/Platzer

Ansturm auf MotoGP wird zur Herausforderung für die Einsatzkräfte.

SPIELBERG. Der Ansturm der Motorrad-Fans wird für die Einsatzkräfte zur bislang größten Herausforderung rund um den Red Bull Ring. „Es ist der bisher größte Einsatz in dieser Kategorie“, bestätigt Feuerwehr-Kommandant Erwin Grangl. „Vergleichbar war lediglich die Formel 1 beim Comeback 2014. Das Konzert von AC/DC war bisher überhaupt am größten“, sagt Rot Kreuz-Einsatzleiter Bernd Peer. „Dieser Einsatz hat andere Dimensionen“, erklärt Polizei-Kommandant Günther Perger.

Mega-Event

Über 200.000 Fans werden sich am Wochenende rund um den Red Bull Ring in Spielberg tummeln. „Dieses sportliche Mega-Event wird uns in vielerlei Hinsicht fordern“, ist die behördliche Einsatzleiterin, Bezirkshauptfrau Ulrike Buchacher, zuversichtlich.

Kontrollen verstärkt

Die Polizei wird mit einem Großaufgebot vor Ort sein. Genaue Zahlen werden aus taktischen Gründen nicht genannt. Nur soviel: Neben Streifenpolizisten kommen auch Kriminalbeamte, Diensthundeführer und Beamte des Spezialkommandos Cobra zum Einsatz. „Wir werden je nach Situation auch Personen- und Gepäckkontrollen vornehmen“, sagt Perger. Ziel ist es, die bestmögliche Sicherheit der Besucher zu gewährleisten - so wie das bei bisher allen Veranstaltungen am Ring der Fall war.

Rund um die Uhr

Die Feuerwehr ist mit 180 Mitgliedern vertreten. Das Hauptaugenmerk liegt diesmal nicht nur am Ringgelände, sondern auch auf den Campingplätzen. „Es ist ein anderes Publikum, auch rundherum ist da mehr los“, sagt Erwin Grangl. Er und seine Teams sind von Donnerstag bis Montag quasi rund um die Uhr für Brandschutz zuständig. Auch in der Nacht wird auf den Campingplätzen für Sicherheit gesorgt.

Spätere Abreise

Rund 100 Mitarbeiter pro Tag schickt Bernd Peer zum Ring. Auch sie sind zumindest von Donnerstag bis Sonntag vor Ort. „Höchstwahrscheinlich aber sogar bis Montag, es werden aufgrund des Feiertages etliche Camper erst später abreisen“. Das Rote Kreuz ist für alle Eventualitäten gerüstet: Von der notärztlichen über die sanitätsdienstliche bis hin zur psychosozialen Betreuung ist alles abgedeckt.
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