22.05.2016, 16:33 Uhr

DTM: 30.000 bei BMW-Festspielen

Über 30.000 Fans waren in Spielberg dabei. Foto: Red Bull

BMW feiert Doppelsieg in Spielberg - Mercedes mit enormen Problemen.

SPIELBERG. Eine gehörige Portion Murtal wurde am Sonntag auf internationalen TV-Stationen serviert. Spielberg präsentierte sich am DTM-Wochenende von seiner besten Seite und lieferte auch ein Stückchen Lokalkolorit. Vor dem Rennen spielte der Musikverein Spielberg auf, danach sorgten heimische Formula Unas für hübsche Seitenblicke.

Doppelsieg

Diese ließen sich laut Veranstalter über 30.000 Fans am gesamten Wochenende nicht entgehen. Sie sahen auf der Strecke echte BMW-Festspiele: Am Samstag siegte noch Marco Wittmann (Bericht). Nach einem turbulenten Rennen feierte BMW-Markenkollege Timo Glock (GER) am Sonntag einen DTM-Sieg. Die beiden Audi-Piloten Mattias Ekström (SWE) und Jamie Green (GBR) vervollständigten das Siegerpodium.

Perfektes Rennen

"Der zweite Platz ist für mich heute wie ein Sieg", freute sich Ekström, der nur von Platz 11 gestartet war. "Perfektes Rennen, perfektes Wochenende", bilanzierte Triumphator Glock kurz und knapp.

Enttäuschend

Die Mercedes-Fahrer hatten in Spielberg mit dem neuen Asphalt und ihren Reifen zu kämpfen und konnten sich so das Feld nur von hinten ansehen. Daniel Juncadella (ESP) landete als bester Mercedes-Fahrer nur auf Rang 12. Zu spüren bekam das auch der Tiroler Lucas Auer - für ihn blieb nur Platz 16 und ein enttäuschendes Spielberg-Wochenende.

Prominente Gäste

Das dürfte auch den Mercedes-Bossen Niki Lauda und Toto Wolff nicht unbedingt geschmeckt haben, die sich am Samstag unter das DTM-Volk mischten. Außerdem am Red Bull Ring gesichtet wurden Red Bull-Motorsportchef Helmut Marko, Ex-Formel 1-Pilot Karl Wendlinger und Formel 1-Legende Nelson Piquet.

Positive Bilanz

Eine positive Bilanz haben die Einsatzkräfte parat: Rot Kreuz-Einsatzleiter Bernd Peer berichtet von "etwas mehr als 20 Versorgungen. Einige Verstauchungen waren dabei, nichts Schlimmeres." Den schlimmsten Unfall hatte es bereits am Samstag auf der Strecke gegeben (Horror-Crash). Auch Polizei und Feuerwehr meldeten ein ruhiges Wochenende. Lediglich bei der Abreise der Fans gab es kleinere Verzögerungen.
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