31.03.2016, 08:40 Uhr

Jubel hallte durch das Stadion

Rene Fischer (rechts) war mit zwei Toren und einem Assist maßgeblich am ersten Zeltweger Sieg im Frühjahr beteiligt. (Foto: Gröbl)

Kräftiges Zeltweger Lebenszeichen: Einen 0:2-Rückstand gegen Titelanwärter noch
in 3:2-Erfolg gedreht.

FC Zeltweg - FC Gleisdorf 3:2 (0:1)

Das Selbstvertrauen bei den Zeltwegern war nach dem misslungenen Saisonstart (zwei Leermeldungen gegen Liezen und den KSV Amateuren) so eine Sache. Aber die vollen Zuseherränge im Aichfeldstadion senden dann doch deutlich ein Signal in Richtung des FCZ aus.

Die Früstük-Truppe wusste dieses Vertrauen auch dementsprechend zu würdigen, wenngleich in den ersten 60 Minuten nur ganz wenig auf einen vollen Punktezuwachs der zuletzt gebeutelten Hausherren hindeutete. Denn die Gleisdorfer erweisen sich vom Start weg als der schwer zu bespielende Gegner.

Zwar gelangt Marc Klicnik nach Vorarbeit von Bruder Kevin die erste Gelegenheit im Spiel, die Taktzahl aber geben unmissverständlich die Gäste vor.



Rückstand wenig überraschend


Nach knapp einer Viertelstunde fällt dann aufgrund der unübersehbaren Überlegenheit der Gleisdorfer beinahe programmgemäß das 0:1. Dabei erweist sich Gsellmann im Vergleich zur zögernd agierenden Innenverteidigung als ein Stück handlungsschneller.

Die Zeltweger hängen nach diesem Verlusttor dann doch gröber in den Seilen, die Gäste verabsäumen es aber noch vor der Pause einen Zweitorevorsprung herzustellen - so geht es mit dem knappen Rückstand in die Halbzeitpause.

Zeltweg schaffte Trendwende


Auch nach dem Seitenwechsel verstehen es Kothleitner, Anibas, Färber & Kollegen dann vorerst bestens, die Murtaler mit schwungvollem Angriffsspiel in die eigene Spielhälfte zurückzudrängen.

So kommt es dann auch, wie es fast kommen musste, denn Allerheiligen-Neuzugang Armend Spreco markiert nach vorangegangener Salmutter-Chance in der 60. Minute das vermeintlich vorentscheidende 0:2.



Zeltweger „Wiederauferstehung"


Dann aber folgt so etwas wie eine Zeltweger Wiederauferstehung, denn urplötzlich ist der Gastgeber nach einer Fischer-Möglichkeit (65.) vollauf in der Partie. Und nach einem Doppelschlag, Kevin Klicnik (69.) und Kapitän Rene Fischer (71.) sind dabei die Vollstrecker, steht es dann plötzlich 2:2.

Davon zeigen sich die Gleisdorfer dann doch einigermaßen irritiert, in weiterer Folge läuft nicht mehr wirklich viel zusammen beim Titelaspiranten.


Fischer mit „Köpfchen"


Was die Zeltweger, der eingewechselte Manuel Tafeit sorgt für viel Schwung in der Offensive, dann auch zu nützen wissen.

In der 84. Spielminute sucht und findet Marc Klicnik mit einer weit gespielten Freistoßvorlage Rene Fischer, der Köpfchen beweist und mit Saisontreffer Nummer zwölf den vielumjubelten Siegestreffer zum 3:2 markiert - die Erleichterung bei Spielern, Funktionären und Fans war deutlich sichtbar anzumerken.


Meyer/Tafeit
0