08.05.2016, 10:01 Uhr

Tabellenführer agierte clever

Fohnsdorfs Andreas Kaus (rechts) gegen Philipp Angerer, Torschütze für St. Michael.

Fohnsdorf steckt nach Heimniederlage mitten im Abstiegskampf.

Therme Aqualux Fohnsdorf - St. Michael 1:2 (0:2). Bei den Fohnsdorfern macht sich das Fehlen von Omanovic und Kos (beide gesperrt) deutlich bemerkbar, vor allem in der Offensive fehlt es dadurch an der nötigen Durchschlagskraft. Der Tabellenführer aus St. Michael führt die technische feinere Klinge. Ein Doppelschlag bringt die Gäste auf die Siegesstraße: 23. Minute: Buchgraber tankt sich auf der linken Seite kraftvoll durch, spielt für Angerer auf, der im Fallen aus kurzer Dis-tanz abzieht, Fohnsdorf-Torhüter Manuel Kneissl kommt zwar noch an den Ball, kann diesen aber nicht mehr bändigen, 0:1. Die Truppe von Trainer Sadikovic hat sich von diesem Schock noch nicht erholt, schon lautet der Spielstand eine Minute später 0:2: Blaz Dolinar verliert leichtfertig den Ball, Buchgraber setzt zu einem Solo an, überspielt Torhüter Kneissl, der den St. Michaeler Kapitän im Strafraum unsanft von den Beinen holt - Elfmeter für St. Michael: Der Gefoulte selbst verwertet den Straftstoß sicher. Erst in der 43. Minute kommen die Fohnsdorfer zur ersten Torchance im Match: Marco Baumgartner kommt freistehend innerhalb des Sechzehners zum Schuss, St. Michael-Torhüter Seidl kann auf Raten das Ärgste verhindern. Aus dem daraus resultierenden Gegenangriff fällt beinahe der dritte St. Michaeler Treffer: Nach gutem Zuspiel kommt Stadlober am Fünfer zum Schuss, Kneissl kann mit Reflex einen weiteren Gegentreffer verhindern.
Nach Seitenwechsel verwaltet der Leader den Vorsprung, die Fohnsdorfer kommen - auch dank der Umstellung, Dragosavac rückt ins Mittelfeld vor - besser ins Spiel. In der 76. Minute gelingt auch der Anschlusstreffer: Rene Zisser bringt einen Eckball zur Mitte, der aufgerückte Dalibor Subotic löst sich ideal und versenkt das Leder mit einem wuchtigen Kopfball unter die Latte zum 1:2. In der Schlussphase drängen die Fohnsdorfer auf den Ausgleich, der aber nicht mehr gelingt. In der nächsten Runde wartet auf Kaus & Co. beim Schlusslicht in Stainach ein Sechs-Punkte-Spiel. Meyer
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