13.10.2016, 14:00 Uhr

Bürgerinitiative lehnt Gesprächsangebot ab

Die Firma Minex kämpft weiter um die Ansiedelung ihrer Verhüttungsanlage am ehemaligen Betriebsgelände der ÖDK in Zeltweg.

ZELTWEG. „Angesichts des positiven UVP-Bescheids vom 1. September dieses Jahres sehen wir uns bestätigt, dass das von uns eingereichte Projekt ,Minex' den strengen europäischen und österreichischen Gesetzen zu Umweltschutz und Arbeitssicherheit genügt und wir eine Bewilligung zur Anlage erhalten haben“, so die Minex-Geschäftsführung in ihrem offenen Brief an die „Bürgerinitiative für ein lebenswertes Aichfeld“. Man sei weiterhin gesprächsbereit, wird aus der Firmenzentrale verlautbart.
In einem Antwortschreiben der Bürgerinitiative an die Minex Explorations GmbH wird das abgelehnt. Bei der Umweltverträglichkeitsprüfung zur „Verhüttungsanlage Minex“ handle es sich um ein laufendes Behördenverfahren, welches man weder in privater Runde noch mit den Medien diskutieren oder klären könne, hieß es darin.
Damit geht das UVP-Verfahren in die zweite Instanz. In jedem Fall hat die Beschwerde der Bürgerinitiative aufschiebende Wirkung für das geplante Minex-Projekt.
Unterdessen bittet die Bürgerinitiative um Spenden zur Unterstützung ihrer Beschwerde. Im Flugblatt der Bürgerinitiative werden auch Gründe für die Beschwerde angeführt. Man sei nicht generell gegen Betriebs-ansiedelungen, „aber gegen - nach unserer Ansicht - unzumutbare Belastungen durch die Minex Verhüttungsanlage in dieser Form“, hieß es in der Aussendung.
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